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Bausteine für den Projektverlauf
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Baustein 2: Themenwahl und Auftaktveranstaltung |  |
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Einladung zur Auftaktveranstaltung. Zeichnung: Manuel König
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In einer Auftaktveranstaltung werden die Jugendgruppen in der Schule und den außerschulischen Jugendeinrichtungen (möglichst gemeinsam) auf das Projekt eingestimmt. Ihr eigener Handlungsrahmen und die Möglichkeiten, die ihnen das Projekt bietet, wird ihnen transparent gemacht, damit sie gut vorinformiert und motiviert zur Ausgestaltung des Projektes beitragen und dieses maßgeblich beeinflussen können.
In dieser Phase stellt die Vorbereitungsgruppe (siehe Baustein 1 a) allen beteiligten Jugendlichen die Ergebnisse der ersten GrafStat-Befragung vor. Auf dieser Basis wird die übergeordnete Frage nach der Verbesserung der Lebensbedingungen für Jugendliche in der eigenen Stadt in der nun folgenden Phase von den Jugendlichen thematisch und interessenspezifisch ausgestaltet.
Die Jugendlichen sollen erkennen, dass es entscheidend von ihnen selbst abhängt, ob sich die Situation zum Besseren wandelt oder nicht. Es geht darum, einen inneren Klärungsprozess bei den Schülerinnen und Schülern einzuleiten und sie dafür zu motivieren, sich unter dem o.g. Motto zu einem selbst gewählten Thema zu engagieren.
Für diesen Prozess bieten sich zwei Varianten an:
a) Jugendliche in Themen-AG's
Unter der Fragestellung: "Wo sehen wir konkreten Handlungsbedarf, was wollen wir in unserer Stadt verbessern?" finden sich die Jugendlichen zu unterschiedlichen AG’s zusammen, die verschiedene Themen bearbeiten, z.B.:
- Entsprechen die Freizeitmöglichkeiten unserer Stadt auch unseren Bedürfnissen?
- Wie ist es um Arbeitsplätze/Ausbildungskapazitäten bestellt?
- Funktioniert das Zusammenleben verschiedener Nationen in unserem Stadtteil?
- Funktioniert das Zusammenleben von Alt & Jung?
- Freiwilligenagentur, Familienpolitik, soziales Engagement
- Wird ausreichender Umweltschutz betrieben?
- Wie sicher fühlen sich die Jugendlichen in ihrer Umgebung? (Mobbing, Verkehrssicherheit etc.)
b) Einigung auf ein Thema
Alle einigen sich während der Auftaktveranstaltung auf ein Thema, das aus unterschiedlichen Perspektiven (z.B. schulisch oder außerschulisch, alters- oder geschlechtsspezifisch) behandelt wird.
In dieser Phase ist es besonders wichtig, auch die Produkte und Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen, die am Ende eines solchen Projektes stehen können und durch die Präsentation gelungener Beispiele die Motivation zur Durchführung eines solchen Projektes zu erhöhen.
Zu diesem Zweck stehen Ihnen u.a. ausgesuchte Linktipps und die Zusammenstellung von schon durchgeführten Partizipationsprojekten im Materialteil zur Verfügung. Möglichkeiten und Grenzen können auf diese Weise anhand von guten Beispielen vorgestellt werden.
Die Methoden Mind-map und Zukunftswerkstatt können die Themenfindung mit den Jugendlichen sinnvoll unterstützen.
Zum Abschluss der Veranstaltung entwirft jeder (jede Gruppe) für sich einen Aktionsplan, der die nächsten Handlungsschritte aufzeigt und das konkrete Arbeitsthema beinhaltet.
30. November 2004 |  |
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Übersicht und Aktionsplan
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Materialien für Jugendliche
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