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Online-Publikation

Freie Software in der Schule


Nach der grundlegenden Behandlung des Themas "freie Software" hinsichtlich seiner Bedeutung für die politische Bildung in der Publikation von Volker Grassmuck "Freie Software zwischen Privat- und Gemeineigentum", erschienen 2002 als Publikation der bpb, liegen hier Texte vor, die praxisbezogen Anwendungsmöglichkeiten für die Schule aufzeigen. Die Texte wenden sich an Leserinnen und Leser mit guten technischen Vorkenntnissen, können aber auch den weniger versierten neue Perspektiven für den Unterricht eröffnen und vielleicht das Interesse an der Beschäftigung mit der Thematik wecken. Anfangs legte freie Software den Grundstein für eine kostengünstige und flexible Infrastruktur in Schulen – ohne sie hätten Aktionen wie das "Offene deutsche Schulnetz" und andere nicht starten können. Heute laufen die meisten Schulserver unter freier Software. Günstig, sicher, einfach zu warten und dabei flexibel, hat sich freie Software von vielen unbemerkt einen Platz auch an deutschen Schulen erobert, zunächst im Server- in letzter Zeit zunehmend auch im Desktopbereich. Dank ihrer Quelloffenheit bietet sie dabei die Möglichkeit, die benötigte oder gewünschte Software ohne großen – vor allen Dingen finanziellen – Einsatz anzupassen. Aber nicht nur das: Umfangreich und konkurrenzlos günstig öffnet sie Lehrerinnen und Lehrern sowie Schülerinnen und Schülern ein bis dahin nicht gekanntes Potential der Computernutzung.

Die zur Verfügung stehenden Programme erlauben nicht nur den Einstieg in den einfachen Gebrauch, das Erlernen von "Grundfertigkeiten" am Rechner, sie gestatten ebenso Einblicke in die Grundlagen und Anwendungen der professionellen Informationstechnologie. Erfahrenere Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler können sich jede erdenkliche Softwareumgebung zusammenstellen, die ihnen die Ausformung ihrer Fähigkeiten und Leistungsprofile ohne jede Beschränkung gestattet. Ob kleine oder größere Projekte, e-learning oder die Entwicklung eigener Unterrichtsvorhaben, nahezu alles ist möglich. Dank Emulatoren können auch andere Computerwelten, Lernsoftware und Lernspiele ohne größere Probleme zur Verfügung gestellt werden. So steht mit freier Software Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern eine kreative Anregungsumgebung zur Verfügung, wie sie sonst nicht bezahlbar wäre.

Freie Software wird hier dargestellt am Beispiel des Einsatzes von Linuxsystemen. Die Artikel geben einen kleinen Einblick in die Möglichkeiten, die freie Software heute im schulischen Einsatz bietet.

Peter Bingel


PDF-Version

1. Einführung
2. Freie Software im Unterricht: Erfahrungsberichte aus der Praxis
3. Unterricht weltweit: Einsatz freier Software


Online-Version
Inhalt
Einführung - Pädagogische Aspekte freier Software
Von Computern und Menschen - Linux im Einsatz an einer Hauptschule
Freie Software im Informatikunterricht: Kollege Computer verständlich machen
LAMP(en) für Gewässer
Pingaea
Squeak
Linux in der Schule - weltweit
Freie Software in Entwicklungsländern - echte Hilfe zur Selbsthilfe
"Wo liegt das noch gleich? Da wollt ihr Computer hinbringen?"
Ein Vorreiter der Informationstechnologie

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19. März 2010
Online-Publikation

Freie Software im Unterricht

1.1 Einführung

2.1 Von Computern und Menschen

2.2 Freie Software im Informatikunterricht

2.3 LAMP(en) für Gewässer

2.4 Pingaea

2.5 Squeak

3.1 Linux in der Schule - weltweit

3.2 Freie Software in Entwicklungsländern

3.3 "Wo liegt das noch gleich?"

3.4 Ein Vorreiter der Informationstechnologie
Schriftenreihe
Freie Software - zwischen Privat- und Gemeineigentum
Freie Software - zwischen Privat- und Gemeineigentum
Freie Software (wie z.B. das Betriebssystem GNU/Linux) ist eines der verblüffendsten Wissensphänomene unserer Zeit. Der Band bietet allgemein verständliche Einführung in die Thematik - auch für Leser ohne technische Vorkenntnisse.
Freie Software - zwischen Privat- und Gemeineigentum