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Bundestagswahl 2009

BüSo

 
Logo der BüSo
Logo der BüSo
Gründungsjahr: 1992

Mitgliederzahl: ca. 1.370

Bundesvorsitz: Helga Zepp-LaRouche

Kontakt: Postfach 221128 / 55050 Mainz





Partei-Profil
Autor: Dr. Stefan Braun, Universität zu Lübeck

Die "Bürgerrechtsbewegung Solidarität" (BüSo) wurde 1992 gegründet. Sie befindet sich in programmatischer und personeller Kontinuität mit den Parteien "Patrioten für Deutschland" und "Europäische Arbeiter Partei", die ebenfalls dem Netzwerk des amerikanischen Politaktivisten Lyndon H. LaRouche zuzuordnen sind. Die Namensgebung soll an die Bürgerrechtsbewegungen der 1960er-Jahre in den USA und im Osteuropa der 1980er-Jahre anknüpfen.

Steht zur Wahl...

... in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen.

Laut dem Partei-Programm (Stand 2008) strebt die BüSo in Deutschland eine republikanisch-demokratische Staatsordnung in der ökumenischen Tradition des christlichen Humanismus an. Global ist es ihr erklärtes Ziel, die Menschenrechte umzusetzen und den Lebensstandard zu heben. Durch eine Intensivierung interkultureller Dialoge will die BüSo zudem einen beständigen Frieden erreichen. Deutschland als Teil des sogenannten produktiven Dreiecks Paris – Berlin – Wien verfügt laut BüSo über das Potential an Industrie und Arbeitskraft, um Motor der Weltwirtschaft zu werden. Durch bürgerliches Engagement für eine neue und gerechte Weltwirtschaftsordnung könne Deutschland heute seine wirkliche Identität finden.

Alleinstellungsmerkmale der BüSo sind ihr stark ausgeprägter Fortschritts- und Wissenschaftsglauben auf der einen sowie die Prognose eines bevorstehenden Zusammenbruchs der westlichen Zivilisation und des Weltfinanzsystems auf der anderen Seite. Als Gründe dieser Abwärtstrends werden Wertewandel und Prägung von Wirtschaft und Politik durch Vertreter der 1968er-Bewegung identifiziert. Dieser negativen Entwicklung soll durch die Etablierung eines neuen Finanzsystems auf Grundlage einer am Gemeinwohl orientierten physischen Wertschöpfung, eines hohen technischen Niveaus, dem Ausbau der Verkehrswege (eurasische Landbrücke) und einer ausreichenden Energieversorgung (Kernkraft) begegnet werden.


01. September 2009

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