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Landtagswahl Niedersachsen 2008
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Die Friesen |

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Partei in Niedersachsen
Gründungsjahr: 2007
Mitgliederzahl: 57
Landesvorsitz: Arno Rademacher
7 Fragen an die Parteien
Die bpb hat allen zur Wahl des Niedersächsischen Landtages zugelassenen Parteien 7 Fragen gestellt. Hier finden Sie die Antworten, die kurz und knapp ausfallen mussten.
Die Partei wurde vom Landeswahlleiter zur Wahl des Niedersächsischen Landtages 2008 zugelassen. Für die Informationen und den Inhalt der Thesen ist ausschließlich die Partei verantwortlich: |
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Kontakt |
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Folkmar Allena Str. 5
26789 Leer
Postfach 1231
26582 Aurich
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Thema Zukunft:
Was sind die drei wichtigsten Ziele Ihrer Partei? |
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"1. Regionale Selbstbestimmung und -verwaltung.
Wir fordern ein demokratisch vom Volk gewähltes Regionalparlament und die Zusammenführung der Verwaltung auf Großkreisebene, um im geeinten Europa mehr Gehör zu finden und Forderungen besser durchsetzen zu können.
2. Küstenschutz. Wir fordern, den Küstenschutz den steigenden Anforderungen durch den Klimawandel (höhere Windgeschwindigkeiten bei Stürmen; Anstieg des Meeresspiegels) anzupassen.
3. Schutz und Pflege der eigenen Sprachen und Kultur um die eigene Identität in einer globalisierten Welt zu bewahren."
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Thema Arbeit/ Wirtschaft:
Wie möchte Ihre Partei den Wirtschaftsstandort Niedersachsen fördern und die Arbeitslosigkeit senken? |
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"Wir kämpfen für die Entwicklung innovativer Technologien und die verstärkte Förderung von zukunftsorientierten Betrieben, damit Friesland ein Motor der nachhaltigen Wirtschaft wird.
Wir wollen, dass die öffentliche Hand neue Technologien an eigenen Gebäuden und Betrieben beispielhaft nutzt und an anderen verstärkt fördert.
Die wichtigsten Wachstumsfelder sind neben erneuerbarer Energie maritime Wirtschaft (Häfen, Werften, Reedereien) und Tourismus. Das VW-Werk Emden sollte Vorreiter bei ressourcenschonenden KfZ sein, damit der Standort langfristig gesichert wird."
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Thema Inneres:
Wie möchten Sie die Integration von Ausländern fördern? |
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"Integration von Ein- und Zuwanderern war in Friesland nie ein Problem. Diverse Wellen von Religions-, Wirtschafts-, Kriegsflüchtlingen und Vertriebenen sind problemlos in die friesische Gesellschaft integriert worden. Als politische Vertretung der friesischen Interessen ist es aber vorrangig unser Ziel, die Situation der nationalen Minderheit der Friesen im Land Niedersachsen zu verbessern; deshalb legen wir unseren Schwerpunkt auf andere Themen (siehe These 1). Nach wie vor aber gilt: Friese ist, wer Friese sein will – ungeachtet seiner Herkunft und Hautfarbe."
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Thema Familie:
Wie würden Sie Familienpolitik in Niedersachsen gestalten - insbesondere bei der Betreuung von Kleinkindern? |
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"Die Betreuung der Kleinkinder sollte, wenn möglich, von den Eltern übernommen werden. Dieses Elternteil soll finanziell gefördert, der Wiedereinstieg in den Beruf ermöglicht werden. Die Betreuung der erkrankten / älteren Familienmitglieder sollte in der Familie stattfinden. Der Staat würde so auch Kosten sparen. Umkehrdenken zum früheren Familiensinn sollte das Land fördern.
- kostenlose Kinderbetreuung.
- verstärkte Umsetzung des Mehrgenerationenwohnens.
- Kombibetreuung Senioren und Kinder.
- Einführung des Bürgergeldkonzeptes des thüringischen Ministerpräsidenten."
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Thema Bildung:
Welche Bildungspolitik für Niedersachsen möchten Sie umsetzen? |
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"Wiedereinführung der Vorschule.
Einschulung nur bei entsprechenden Sprachkenntnissen; ansonsten Förderunterricht.
Gemeinsame Schulform bis Klasse 10.
Dezentralisierung der Schulen.
Einführung spezieller regionaler Themen mindestens als Wahlpflichtfach (Plattdeutsch, Saterfriesisch, Friesische Geschichte, Heimatkunde).
Verbesserte Auswahlverfahren für Lehrer (Zugangsvoraussetzungen z.B. abgeschlossene Berufsausbildung in der Wirtschaft, psychische Eignungstests, Bevorzugung regionalsprachlicher Lehrer).
Flächendeckende Einführung von Ganztagsschulen."
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Thema Umwelt:
Wie sieht für Sie eine zukunftsfähige Umweltpolitik für Niedersachsen aus - speziell an der Schnittstelle zur Energiepolitik? |
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"Die beste Vermeidung von CO2 ist die nachträgliche Dämmung in Altbauten. Hier soll die öffentliche Hand ihre Gebäude beispielhaft sanieren. Die Fördermittel der KfW müssen aufgestockt werden.
Wir fordern die Planung von Neubaugebieten mit dezentralen Blockheizkraftwerken. Regenerative Energieträger müssen verstärkt eingesetzt und gefördert werden.
Landwirtschaft: Vermeidung von Monokulturen, Qualität statt Quantität, Aufbau regionaler Wirtschaftskreisläufe.
Förderung regenerativer Energiequellen,
Verbesserung des Energiehaushaltes öffentlicher Gebäude."
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Thema Haushalt:
Wie würde Ihre Partei - in Zeiten knapper Kassen - ihre Pläne finanziell umsetzen? |
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"Einsparungen, Bürokratieabbau, vereinfachtes Steuersystem für alle - ohne Schlupflöcher,
Mehreinnahmen durch Schaffung neuer sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplätze,
dadurch Entlastung der Sozialsysteme, Förderungsmöglichkeiten der EU für strukturschwache Regionen, z.B. Ostfriesland, voll ausschöpfen.
Ansiedlung von Firmen forcieren, die in den künftigen Wachstumsfeldern tätig sind, z.B. durch Steuererleichterungen für einen festgelegten Zeitraum; Grundstücke zum symbolischen Preis verkaufen, etc."
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