
Baustein 1: Vorbereitung des Projektes |  |
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Am Anfang steht die Projektidee! Zeichnung: Manuel König
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Der Planungsprozess wird auf zwei unterschiedlichen Ebenen in Gang gesetzt:
a) Vorbereitungen mit den Projektpartnern
Der Initiator (entweder Lehrerin bzw. Lehrer oder Multiplikatorin bzw. Multiplikator) sollte zunächst überlegen, welche Kooperationspartner in Schule und außerschulischer Bildungsarbeit die richtigen Ansprechpartner für die Durchführung des Projektes "PlebisCity" sein könnten.
Der nächste Schritt besteht in der Einladung zu einer gemeinsamen Planungssitzung, bei der sowohl die Projektidee, Zeitrahmen und die zur Verfügung stehenden Hilfen in Form des Material- und Fortbildungsangebotes vorgestellt werden.
Allen Kooperationspartnern sollte in dieser Phase klar werden, welchen Beitrag die Schule und welchen die Jugendarbeit bei der Durchführung des Projektes leisten kann, wo es Berührungspunkte, wo es unterschiedliche Herangehensweisen und Vorstellungen gibt und wie man das Projekt gemeinsam ausgestalten kann. In dieser ersten Phase geht es darum, mit allen teilnehmenden Multiplikatoren die Projektidee zu präzisieren, eine Zielabgleichung vorzunehmen sowie die Grobstruktur des Projektverlaufs (auch zeitlich) gemeinsam zu skizzieren.
Wichtig ist es von Anfang an ebenfalls, die Einbeziehung der Medien genau zu planen, da das Gelingen des Projektes nicht zuletzt auch von der Veröffentlichung der Projektergebnisse in der Presse, im Fernsehen oder Radio abhängt und die Motivation der Jugendlichen – z.B. durch eine begleitende Berichterstattung in den lokalen Medien – erheblich gesteigert werden kann.
Neben einer Projektübersicht für die Planung Ihres Vorhabens erhalten Sie zahlreiche organisatorische Hilfen, Tipps und Informationsmaterialien, z.B. zu den unterschiedlichen Aufgaben von Schule und außerschulischer Jugendarbeit. Außerdem finden Sie in den nebenstehenden Materialien eine Vorinformation über die Software GrafStat (siehe Flyer), die die Jugendlichen zur Durchführung der Umfragen nutzen werden.
b) Vorbereitung in der Kleingruppe – Erste GrafStat-Befragung unter Jugendlichen
Im nächsten Schritt werden die Jugendlichen von ihren Multiplikatorinnen und Multiplikatoren auf schulischer und außerschulischer Ebene in den Planungsprozess einbezogen – um von Anfang an zu signalisieren, dass sie die Hauptakteure des gesamten Projektes sind.
Eine kleine Gruppe von engagierten/interessierten Jugendlichen bereitet in dieser Phase die erste Auftaktveranstaltung vor, zu der dann alle anderen beteiligten Schülerinnen und Schüler eingeladen werden (siehe Baustein 2).
Die Vorbereitung besteht vor allem in der Durchführung einer aktivierenden Vorbefragung mit GrafStat unter den Jugendlichen des eigenen Stadtteils/der Stadt mit dem Ziel, an dieser Stelle eine erste Bestandsaufnahme hinsichtlich der Themen vorzunehmen, zu denen sich die Schülerinnen und Schüler engagieren möchten.
Die (Planung und) Durchführung dieser ersten GrafStat-Befragung soll vor allem den interessanten und für die Jugendlichen relevanten Themen auf die Spur kommen.
Es bieten sich Untersuchungsfragen an wie z.B.:
Welche konkreten Problemlagen gibt es in der Stadt/im Stadtteil
Welche Motivation haben die Jugendlichen, sich zu engagieren?
Zu welchen Themen gibt es Handlungsbedarf aus Sicht der Jugendlichen?
Welche Handlungsprodukte können sich die Jugendlichen vorstellen, welche Ideen möchten sie verwirklichen?
Ausführliche Hinweise zum Einsatz der Software GrafStat und zur Vorbereitung, Durchführung und Auswertung einer Befragung finden Sie in den nebenstehenden Materialien und insbesondere in Baustein 4. Erfahrungsgemäß erschließen Jugendlichen den Umgang mit der Software GrafStat sehr schnell. Gerne unterstützt sie bei Bedarf auch das GrafStat-Team.
(Leitung: Prof. Dr. Wolfgang Sander; info@forschenmitgrafstat.de, Tel.: 02 51-83-22 222)
Die Ergebnisse der Befragung sollen bei der Auftaktveranstaltung unter der Leitfrage: "Wie können wir die Lebensqualität in unserer Stadt/in unserem Stadtteil aus unserer Sicht verbessern?" zur Diskussion gestellt werden.
Für die Jugendlichen stehen in diesem Baustein ausführliche (methodische) Materialien zur Vorbereitung einer Auftaktveranstaltung und zu Präsentation von Befragungsergebnissen zur Verfügung.
30. November 2004 |  |
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