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Studie
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Grundlagen von e-Learning |

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Michael Wache
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E-Learning als eine historisch neue Kultur des Lernens und Lehrens wird sich nur durchsetzen, wenn e-Learning nachweislich didaktische und wirtschaftliche Vorteile gegenüber bisherigen vordigitalen Lernszenarien bringt. Die Erfahrungen der bisherigen Projektpraxis und die Erkenntnisse der Forschung zeigen, dass e-Learning - zumindest dem Potenzial nach - sowohl für den Lernenden als auch für die Personen, die Lernumgebungen organisieren (Learning Provider), eine ganze Reihe solcher Mehrwerte bereit hält.
Aus der Perspektive des Lernenden befördern e-Learning-Szenarien:
- die flexible Organisation des Lernprozesses in Bezug auf Lernort, Lernzeiten, Lerndauer, Lernweg und Lerninhalte;
- die Lernmotivation durch attraktive Multimediapräsentationen oder spielerische Lernszenarien;
- die kognitiv "einleuchtende" Darstellung komplizierter Lerngegenstände durch Visualisierungen, Animationen und Simulationen;
- das Bereitstellen wirklichkeitsnaher, interaktiver Übungsumgebungen;
- das Bereitstellen umfangreicher Wissensressourcen für das jeweilige Lernthema, (z.B. Glossare, Lexika, Bibliotheken, Linklisten, Literaturlisten);
- das teamorientierte Lernen durch neue, über das Netz abgewickelte Kommunikations- und Kooperationsszenarien.
Aus der Perspektive der Organisatoren von Lernumgebungen (Learning Provider) ermöglichen e-Learning-Szenarien:
- die schnelle, örtlich unbegrenzte Distribution von Lernangeboten;
- die schnelle und kostengünstige Aktualisierung von Lerninhalten;
- die effiziente Produktion von neuen Lerninhalten;
- die Wieder- und Weiterverwertung von einzelnen Lerninhalten;
- erhebliche Einsparungen bei Reisekosten und Dienstausfall in der betrieblichen Weiterbildung.
Im Jahr 2003 ist e-Learning als netzbasierte Lernkultur noch immer sehr jung – kaum sieben Jahre alt. Die Tatsache, dass die vorgehend genannten Mehrwertpotenziale in der bisherigen Projektpraxis erst in geringem Umfang eingelöst werden, ist deshalb kein Grund, an der Zukunftsfähigkeit des e-Learning zu zweifeln.
12. Mai 2003
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10. Februar 2012
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