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Studie
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Grundlagen von e-Learning |

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Michael Wache
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Die besten Technologien für die Planung, Entwicklung und Abwicklung von e-Learning-Szenarien werden inzwischen hohen Qualitätsansprüchen gerecht. Hinsichtlich der Funktionsbereiche lassen sich grundsätzlich zwei Gruppen unterscheiden: Autorenwerkzeuge und Lernplattformen.
Autorenwerkzeuge sind Technologien, die dazu dienen, digitale Inhalte für e-Learning-Formate zu erstellen. Zu diesen Autorenwerkzeugen zählen sowohl Spezialprogramme für die Erstellung von e-Learning-Formaten, wie z.B. multimediale Kurse auf CD (Computer Beased Trainings / CBT’s) oder via Internet (Web Based Trainings / WBT’s), als auch Softwareprogramme, die auch für die Erstellung anderer Arten von multimedialen Inhalten eingesetzt werden können, wie Web-Editoren und Programme zur Produktion von Grafiken, Animationen sowie Audio- und Videosequenzen.
Hinsichtlich der Aufgaben und Leistungen bei der Produktion von e-Learning-Formaten lassen sich Autorenwerkzeuge in folgende Gruppen unterteilen:
- Anwendungen zur Erstellung einzelner Multimedia-Komponenten (HTML-Pages, Grafiken, Animationen, Audio- und Videosequenzen)
- Anwendungen zur Erstellung von Wissenstests
- Anwendungen zur Erstellung von integrierten multimedialen e-Learning-Modulen
- Anwendungen zur Erstellung und Abwicklung von vollständigen Einzelkursen (CBT’s oder WBT’s)
- Anwendungen zur Erstellung, Pflege, und z.T. auch Abwicklung einer größeren Anzahl von Online-Kursen (Learning-Content-Management-Systeme/LCMS)
Lernplattformen (Learning Management Systeme/LMS-Plattformen) sind auf dem Client-Server-Modell basierende Softwarearchitekturen, die unter einer Oberfläche eine Vielzahl von aufgabenspezifischen Teilprogrammen integrieren, mit denen alle Rollen und Leistungen unterstützt werden, die für die Erstellung und Abwicklung von komplexen netzbasierten e-Learning-Szenarien erforderlich sind. Sozio-funktionale Rollen, die von Lernplattformen unterstützt werden, sind der Systemadministrator, der Manager der gesamten Bildungseinrichtung, der Autor, der Dozent, der Tutor und die Lernenden.
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Auf Grund der Vielzahl der integrierten Anwendungsprogramme und Medienformate gehören LMS-Plattformen zu den komplexesten Softwarearchitekturen, die man derzeit in der Welt der e-Lösungen antrifft. Diese hohe Komplexität bedingt, dass es nur mit professionellem Know How und hohem Aufwand möglich ist, unter den am Markt angebotenen Lernplattformen das für den jeweiligen Nutzungskontext passende Produkt zu finden.
Im Zuge der permanenten Weiterentwicklung aller e-Learning-Technologien werden die Funktionsumfänge der einzelnen Anwendungsprogramme immer mehr erweitert. Dies hat zur Folge, dass die Grenzen zwischen den Autorenwerkzeugen und den Lernplattformen zunehmend fließend werden und bei vielen Produkten nur noch schwer auszumachen sind.
12. Mai 2003
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10. Februar 2012
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