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Studie
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Grundlagen von e-Learning |

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Michael Wache
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Hauptziel der didaktischen Gestaltung von e-Learning-Szenarien muss es sein, Lernumgebungen zu schaffen, die Lernende besser motivieren und unterstützen, als dies mit vordigitalen Lernmaterialien und -umgebungen möglich ist. Diese Zielstellung ist erreicht, wenn es gelingt, bei der Gestaltung und Abwicklung von Lernszenarien die o.g. Mehrwertpotenziale für den Lernenden maximal zu erschließen.
Sowohl im Business- als auch im Hochschulbereich gibt es inzwischen eine ganze Reihe von Projekten, die hohen didaktischen Ansprüchen gerecht werden und als beispielhafte Lösungen gelten können. Gleichwohl herrscht unter Experten Konsens, dass sich die gegenwärtige e-Learning-Praxis in Bezug auf die Entwicklung innovativer didaktischer Lösungen erst noch am Anfang befindet.
Typologien
Die Aufteilung in bestimmte Grundmuster (Typen) bildet hinsichtlich des Abstraktionsgrades die oberste Beschreibungsebene theoretischer Betrachtungen über die Didaktik von e-Learning-Szenarien. E-Learning-Szenarien besitzen mehrere konstituierende Merkmale, an Hand derer sie sich in der Praxis und Theorie als Exemplare bestimmter Typen identifizieren und abgrenzen lassen. Diese Merkmale werden bei der Beantwortung folgender Fragen fassbar:
- Wer (Lehrender - Lerner - Ko-Lerner) ist mit welcher Aktivität am Lernszenario beteiligt?
- Wer (Lehrender - Lerner - Ko-Lerner) steuert den Lernprozess in Bezug auf Lernziele, Lerninhalte, Lernwege, Lernmethoden, Lernerfolgskontrolle?
- Welche Lernmethoden werden praktiziert?
- Wie ist das Verhältnis von virtuellen und präsenzgebundenen Prozeduren?
- Welche kognitive Struktur hat der Lerninhalt?
- Welche digitalen Technologien (Offline - Online) kommen zum Einsatz?
Für die Beschreibung und Unterscheidung der Typen von e-Learning-Szenarien haben sich in der Fachwissenschaft keine verbindlichen begrifflichen Konventionen durchgesetzt. Dies gestattet es jedem Autor und jeder Autorin, Typen von e-Learning-Szenarien so zu unterscheiden und sprachlich zu benennen, wie er/sie dies für den jeweiligen Forschungsfokus für richtig hält.
Nachfolgend eine zufällige Auswahl der in der Fachkommunikation anzutreffenden Typologien:
- Fernlernen (distance learning) – Verteiltes Lehren (distributed teaching) – Kooperatives Lernen (collaborative learning)
- Teleteaching – Teletutoring – Telelearning
- Online Teaching – Online Tutorials – Online Discussions – Online Assignments
- Computer Based Training – Web Based Training – Virtuelles Seminar – Lernportal
- Virtuelle Vorlesung (Teleteaching) – Virtuelles Tutorium (Teletutoring) – Virtuelles Seminar (Telekooperation) - Mediengestütztes Selbststudium
- E-Training – E-Collaboration –
Just-in-Time-E-Learning
Eine alle Bildungsbereiche abdeckende Typologie der didaktischen Grundmuster des e-Learning gibt es bislang nicht. Diese hätte auf Grund ihres hohen Abstraktionsgrades auch wenig Erkenntniswert. Typologien bilden deshalb immer nur im Geltungsbereich der jeweiligen Bildungsbereiche eine methodisch sinnvolle Systematisierung für die didaktische Gestaltung von e-Learning-Szenarien.
12. Mai 2003
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10. Februar 2012
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