Die bpbBestellenNewsletterPressePartnerImpressumKontakt

Home
   
FAQ Index


Themen
Publikationen
Veranstaltungen
Wissen
Lernen
Multimedia
Wer steht zur Wahl?
Berlin 2011
Bremen 2011
Baden-Württemberg 2011
Rheinland-Pfalz 2011
Hamburg 2011
Nordrhein-Westfalen 2010
Bundestagswahl 2009
Europawahl 2009
Bayern 2008
Niedersachsen 2008
Parteien im Überblick
CDU
FAMILIE
FDP
FW
Die Friesen
GRAUE
GRÜNE
DIE LINKE. Niedersachsen
NPD
ödp
PBC
SPD
Die Tierschutzpartei
Volksabstimmung
Wie funktioniert die Wahl?
Kann ich gewählt werden?
Links zur Wahl
Suche
Dossier bpb.de


Landtagswahl Niedersachsen 2008

Freie Demokratische Partei




Landesverband Niedersachsen

Gründungsjahr: 1946

Mitgliederzahl: ca. 6.700

Landesvorsitz: Dr. Philipp Rösler


7 Fragen an die Parteien

Die bpb hat allen zur Wahl des Niedersächsischen Landtages zugelassenen Parteien 7 Fragen gestellt. Hier finden Sie die Antworten, die kurz und knapp ausfallen mussten.

Die Partei wurde vom Landeswahlleiter zur Wahl des Niedersächsischen Landtages 2008 zugelassen. Für die Informationen und den Inhalt der Thesen ist ausschließlich die Partei verantwortlich:
Druck-Version
Artikel versenden
Redaktion

Kontakt
Walter-Gieseking-Straße 22
30159 Hannover
Links ins Internet

Landeswahlleiter Niedersachsen

Verfassungsschutz Niedersachsen
Positionen vergleichen


Thema Zukunft:
Was sind die drei wichtigsten Ziele Ihrer Partei?
"Familie, Bildung und Arbeit: das sind die Politikfelder, die über die Zukunftsfähigkeit einer Gesellschaft entscheiden und für die sich die niedersächsische FDP in den nächsten Jahren ganz besonders einsetzen will. Dazu gehört eine verlässliche und flexible Kinderbetreuung und eine gute und chancengleiche Bildung an Schulen, Universitäten und in der Ausbildung wie auch die Schaffung neuer Arbeitsplätze in einer florierenden und wachsenden niedersächsischen Wirtschaft."

Thema Arbeit/ Wirtschaft:
Wie möchte Ihre Partei den Wirtschaftsstandort Niedersachsen fördern und die Arbeitslosigkeit senken?
"Innovationen schaffen Arbeitsplätze – daher haben wir die 'Stiftung Innovationsfonds' ins Leben gerufen, deren Stiftungskapital in den nächsten Jahren weiter aufgestockt wird. Außerdem werden wir uns weiter für die Flexibilisierung des Arbeits- und Tarifrechtes sowie Senkung der Lohnnebenkosten einsetzen, um Neueinstellungen für Unternehmen wieder attraktiver zu machen. Durch einen neuen Ausbildungspakt und Initiativen, wie PACE (Pro-Aktiv-Zentren), soll den Jugendlichen geholfen werden, leichter einen Ausbildungsplatz zu finden."

Thema Inneres:
Wie möchten Sie die Integration von Ausländern fördern?
"Die FDP will das Handlungsprogramm Integration weiterentwickeln und setzt dabei auf erfolgreiche Angebote wie die Integrationsleitstellen, die ehrenamtlichen Integrationslotsen und die frühzeitige Sprachförderung. Das Angebot an Integrationskursen ist zu verbessern und zu differenzieren. Die Gesundheitsförderung für Migranten soll ausgebaut werden. Gleichzeitig fordern wir auch die Bereitschaft zur Integration ein. Daneben setzen wir auf eine arbeitsmarktorientierte Steuerung der Zuwanderung durch ein Punktesystem."

Thema Familie:
Wie würden Sie Familienpolitik in Niedersachsen gestalten - insbesondere bei der Betreuung von Kleinkindern?
"Für die FDP besteht zielgenaue Familienpolitik in einer Kombination von Familienförderung und dem Ausbau der Infrastruktur. Dazu brauchen wir bedarfsgerechte, flexible und verlässliche Betreuungsangebote für alle Altersgruppen. Wir setzen dabei auf Tagespflege, betriebliche und private Initiativen neben den öffentlichen KiTas. Die Finanzierung soll über ein Gutscheinmodell erfolgen, dazu wollen wir langfristig 300 Millionen Euro zusätzlich bereitstellen."

Thema Bildung:
Welche Bildungspolitik für Niedersachsen möchten Sie umsetzen?
"Die FDP setzt auf ein begabungsgerechtes, differenziertes, vielfältiges und leistungsorientiertes Schulwesen, in dem Schülerinnen und Schülern in verschiedenen Schulformen die Möglichkeit gegeben wird, ihren Begabungen und Leistungen gemäß zu lernen und gefördert zu werden. Die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler muss im Vordergrund stehen. Die niedersächsische FDP hat die durch die Pisa-Studie ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gelangten Defizite angepackt und arbeitet ohne ideologische Scheuklappen an der Verbesserung der Schulqualität."

Thema Umwelt:
Wie sieht für Sie eine zukunftsfähige Umweltpolitik für Niedersachsen aus - speziell an der Schnittstelle zur Energiepolitik?
"Zukunftsfähige Umweltpolitik orientiert sich an dem Prinzip der Nachhaltigkeit. Die ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekte müssen gleichermaßen berücksichtigt und miteinander abgewogen werden. Ziel ist es, die natürlichen Lebensgrundlagen im Interesse der heutigen wie auch der künftigen Generationen dauerhaft zu schützen. Die FDP will aus Gesichtspunkten des Klimaschutzes den technologieoffenen Energiemix aus erneuerbaren Energien, modernster Umwandlung fossiler Energieträger und Kernenergie als CO2-armen Energieträger."

Thema Haushalt:
Wie würde Ihre Partei - in Zeiten knapper Kassen - ihre Pläne finanziell umsetzen?
"Gerade um auch künftig politische Ideen umsetzen zu können, ist es zunächst extrem wichtig, die Handlungsfähigkeit zu erhalten, also die Landesfinanzen konsequent zu sanieren. Die FDP hat gemeinsam mit der CDU damit begonnen und die Schuldenaufnahme in Niedersachsen von 3 Milliarden Euro im Jahr 2003 auf 550 Millionen Euro im Jahr 2008 gedrosselt. Die Politik muss sich sehr genau überlegen, welche Projekte und Ideen sie fördern will. Statt Subventionen für veraltete Technologien setzt die FDP deshalb auf die Themen, die für die Zukunft wichtig sind: Familie, Bildung und Arbeit."


zurück  3 / 14  weiter
Themen | Wissen | Veranstaltungen |
Publikationen | Lernen |
Die bpb | Bestellen | Newsletter | Presse | Partner |
Impressum | Datenschutz | Kontakt | Home