Die bpbBestellenNewsletterPressePartnerImpressumKontakt

Home
   
FAQ Index


Themen
Publikationen
Veranstaltungen
Wissen
Lernen
Multimedia
Wahl-O-Mat
Wie funktioniert der Wahl-O-Mat?
Fakten zum Wahl-O-Mat
NPD im Wahl-O-Mat
Mein Ergebnis – Und jetzt?
Wahl-O-Mat-
Forschung
Wahl-O-Mat im Netz
Unterrichts-
materialien
Presse
Archiv
Berlin 2011
Bremen 2011
Baden-Württemberg 2011
Rheinland-Pfalz 2011
Hamburg 2011
Nordrhein-Westfalen 2010
WOM mobil
NPD / Pro NRW im Wahl-O-Mat
Download
FAQs
Jugend-
redaktion
Banner / Verlinkung
Presse
Bundestagswahl 2009
Europawahl 2009
Bayern 2008
Niedersachsen 2008
Weitere Wahlen
Weitere bpb-Angebote
Links zu Wahlen und Politik
ZMI Universität Giessen Arte netzeitung.de Arte ZMI Universität Giessen taz Kulturstiftung des Bundes Berliner Konferenz Universität Duisburg-Essen Köln International School of Design
Suche
Dossier bpb.de

Fragen und Antworten

Häufig gestellte Fragen

 
Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Wahl-O-Mat.

Nach welchen Kriterien werden die Parteien für den Wahl-O-Mat ausgesucht?

Die Redaktion hat alle Parteien und politischen Vereinigungen, die von der Landeswahlleiterin in Nordrhein-Westfalen zur Landtagswahl 2010 zugelassen wurden, zur Teilnahme am Wahl-O-Mat eingeladen. Eine informative Übersicht aller zugelassenen Parteien finden Sie auf www.werstehtzurwahl.de.
Alle 25 zugelassenen Parteien haben die Thesen bis zum Redaktionsschluss am 26. März 2010 beantwortet. Grundsätzlich gilt als Kriterium, dass alle Parteien und politischen Vereinigungen am Wahl-O-Mat teilnehmen dürfen, die von der Landeswahlleiterin zugelassen werden. Es werden also keine Einzelkandidaten und sonstige politischen Vereinigungen aufgenommen, die nur in einem oder wenigen Wahlkreisen antreten. Somit können aber auch Parteien im Wahl-O-Mat auftauchen, die vom Verfassungsschutz des Bundes oder der Länder beobachten werden und als "extremistisch" eingestuft werden. Welche Parteien als extremistisch eingestuft werden, können Sie auf den Seiten des Verfassungsschutzes nachlesen: www.verfassungsschutz.de. Zusätzlich kommt die bpb dem Informationsbedürfnis über alle zur Wahl zugelassenen Parteien und Wählervereinigungen auch weiterhin durch das Online-Angebot "Wer steht zur Wahl?" nach.

Wie ist der Wahl-O-Mat entwickelt worden? Sind die Parteien und Wählervereinigungen daran beteiligt gewesen?

Der Wahl-O-Mat ist in Deutschland erstmals zur Bundestagswahl 2002 eingesetzt worden. Er wurde von einer unabhängigen Redaktion, die aus jungen Erwachsenen besteht, in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und mit Unterstützung ihrer Partner und des niederländischen Instituut voor Publiek en Politiek (Institut für Öffentlichkeit und Politik - IPP) entwickelt. Dabei ging der Wahl-O-Mat aus dem StemWijzer hervor. Das ist ein vom IPP entwickelter Test, mit dem Sie feststellen können, wie Sie persönlich zu den Zielen und Positionen von Parteien stehen. Dieser Test gehört in den Niederlanden seit langem fest zum Vorwahlgeschehen. Bei der Bundestagswahl 2002 wurde der Wahl-O-Mat über 3,6 Millionen mal gespielt. Seitdem wurde er von der bpb bei über zehn Landtagswahlen, sowie den Europawahlen 2004 und 2009 eingesetzt. Zur Europawahl 2009 wurde er mehr als 1,5 Millionen, zur Bundestagswahl 2009 über 6,7 Millionen Mal gespielt. Insgesamt hatte der Wahl-O-Mat seit 2002 bereits über 18 Millionen Nutzungen.

Die Redaktion des Wahl-O-Mat für die Landtagswahl 2010 in Nordrhein-Westfalen bestand aus insgesamt 20 jungen Menschen aus ganz Nordrhein Westfalen, unterstützt von Wissenschaftlern und Experten sowie der bpb, der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen und dem Landesjugendring Nordrhein-Westfalen. In drei Workshops hat die Redaktion die Thesen des Wahl-O-Mat entwickelt und formuliert. Den Parteien und sonstigen politischen Vereinigungen wurde eine Liste mit insgesamt 86 Thesen zugeschickt. Sie wurden gebeten, die Thesen entsprechend der Parteihaltung mit "stimme zu", "stimme nicht zu" oder "neutral" zu beantworten. Aus den ausgefüllten Listen wurden diejenigen Thesen rechnerisch ermittelt, die keine ausreichende Unterscheidung der Parteien und Wählervereinigungen möglich machten, und entfernt. Die Redaktion hat aus den verbleibenden eine endgültige Auswahl von 38 Thesen getroffen, die in den Wahl-O-Mat eingebunden wurden. Die Parteien und Wählervereinigungen waren an der Endauswahl der Thesen nicht beteiligt. Mehr zum Entstehungsprozess eines Wahl-O-Mat finden Sie in unserem "Making of".

Wieso kommen manche wichtige Themen im Wahl-O-Mat nicht zur Sprache?

Das ist eine schwierige Frage. Wer entscheidet, welche Themen wichtig sind und welche nicht? Die Regierung, die Parteien, die Medien und die Bürgerinnen und Bürger haben dazu sehr unterschiedliche Meinungen. Bei der Auswahl der Thesen für unseren Wahl-O-Mat bezogen wir uns vor allem auf jene Themen, zu denen die Parteien und Wählervereinigungen unterschiedliche Meinungen haben und auf jene, die besonders auch für junge Leute von Interesse sind. Leider sind während des Entstehungsprozesses auch "gute" Thesen aus dem Wahl-O-Mat gefallen. Dies kam vor, weil Thesen von einzelnen Parteien gar nicht oder nicht eindeutig mit stimme zu / stimme nicht zu / neutral beantwortet wurden oder weil die Parteipositionen in dieser These keine Unterscheidung zwischen den Parteien und Wählervereinigungen ermöglichten. Wir haben Interesse an Ihrer Meinung. Schicken Sie uns Ihre Überlegungen zu, am besten unter: info@wahl-o-mat.de.

Was kann ich antworten, wenn ich einer Aussage nur unter bestimmten Bedingungen zustimme?

In solchen Fällen antworten Sie mit "neutral".

Was mache ich, wenn ich zu einem Thema nichts angeben möchte?

Dann enthalten Sie sich Ihrer Stimme und klicken auf "These überspringen". Diese Aussage wird dann beim Ergebnis nicht berücksichtigt. Letzteres sollten Sie aber nicht zu oft machen, denn wenn zu oft "überspringen" geklickt wird, kann auch kein zuverlässiges Ergebnis errechnet werden. Sie haben jedoch auch die Möglichkeit, jederzeit wieder zu einer These zurückzukehren, um sie doch noch zu beantworten.

Wie ist es möglich, dass ich als Ergebnis die Partei erhalte, die ich überhaupt nicht erwartet habe?

Das wissen wir natürlich auch nicht. Bitte erwarten Sie von uns kein Urteil darüber, was eine "gute" oder eine "schlechte" Partei oder Wählervereinigung ist. In unserer Nutzerbefragung zum Wahl-O-Mat erfuhren wir, dass der Wahl-O-Mat bei etwa 10% der Nutzer ein überraschende Ergebnisse aufweist. Das von Ihnen ermittelte Wahl-O-Mat Ergebnis ist eben ein Durchschnittsergebnis aus vielen Themengebieten. Es kann also sein, dass Sie bei einem Themengebiet die Meinung der Partei oder Wählervereinigung, der Sie bisher am nahesten standen, treffen, aber im Wahl-O-Mat Gesamtergebnis noch besser mit einer anderen Partei oder Wählervereinigung übereinstimmen. Berücksichtigt werden muss außerdem, dass sich das Ergebnis des Wahl-O-Mat eben nur auf die bereitgestellte Thesenauswahl bezieht. Sicher gibt es auch weitere gute Gründe, sich der einen oder anderen Partei oder Wählervereinigung nahe zu fühlen. Wir finden, dass dies eine gute Gelegenheit ist, sich mit den eigenen politischen Positionen und denen der Parteien und Wählervereinigungen auseinander zu setzen. Schauen Sie doch einfach mal auf die Webseiten der Parteien.

Warum kann es vorkommen, dass bei mir Übereinstimmungen mit einer vom Verfassungsschutz als extremistisch eingestuften Partei angezeigt werden?

Es werden nur die Parteien in die Berechnung des Ergebnisses aufgenommen, die Sie vorher ausgewählt haben. Übereinstimmungen hängen damit zusammen, dass die Mehrzahl der Thesen sachpolitische Themen zur Bundestagswahl anspricht. Bei diesen Thesen können extremistische Parteien Positionen vertreten, die mit denen anderer Parteien identisch sind. Bei einigen weiteren Thesen werden die Unterschiede zwischen diesen Parteien deutlich. Bitte schauen Sie sich entsprechend in der Darstellung auf der Ergebnisseite an, wie die als extremistisch eingestuften Parteien speziell bei diesen Thesen geantwortet haben. Welche Parteien als extremistisch eingestuft werden, können Sie auf den Seiten des Verfassungsschutzes nachlesen: www.verfassungsschutz.de. Einen informativen Überblick über alle zur Wahl zugelassenen Parteien finden Sie unter dem bpb-Angebot "Wer steht zur Wahl", www.werstehtzurwahl.de.

Ich möchte mehr erfahren als nur das Endergebnis. Wie kann ich die Einstellungen der verschiedenen Parteien zu einzelnen Thesen erfahren und vergleichen?

Auf dem Ergebnisbildschirm sehen Sie direkt, wie jede der von Ihnen ausgewählten Parteien oder Wählervereinigungen zu jeder These gestimmt hat ("stimme zu"= grünes Häkchen, "stimme nicht zu"= rotes Kreuz, "neutral"= graues Minuszeichen). Ein Klick auf das entsprechende Symbol zeigt eine kurze Begründung der Partei bzw. Wählervereinigung für Ihre Position an, sofern eine Begründung abgeben wurde. Wenn Sie auf dem Ergebnisbildschirm das Logo einer Partei bzw. Wählervereinigung anklicken, können Sie auf der dann folgenden Seite Ihre eigenen Stellungnahmen zu jeder These mit denen der Partei bzw. Wählervereinigung im Detail vergleichen. Auch dort finden Sie unter dem Icon "P" (= Position der Partei) kurze Begründungen der Partei bzw. Wählervereinigung für deren Positionierung.

Warum kann ich maximal acht Parteien gleichzeitig in die Auswahl nehmen?

Der Wahl-O-Mat ist ein Angebot zur politischen Bildung und Information - und keine Wahlempfehlung. Er möchte zum einen wichtige Fragen der Landtagswahl vorstellen und zum anderen die Auseinandersetzung des Users mit den zur Wahl zugelassenen Parteien unterstützen. Daher liegt in der Handhabung der Fokus auf der inhaltlichen Auseinandersetzung mit den einzelnen Thesen sowie mit den Parteien und deren Positionen.

Dazu gehört auch, dass die User zunächst eigenverantwortlich eine Entscheidung darüber treffen, welche Parteien für sie von Interesse sind und sie zur Berechnung des Vergleichs auswählen wollen.

Sie können bis zu acht Parteien gleichzeitig auswählen, mit denen Sie Ihre eigene Positionen vergleichen möchten. Die Reihenfolge der Parteien auf dieser Wahl-O-Mat-Seite richtet sich nach der Reihenfolge auf dem Stimmzettel. Keine der Parteien wurde im Wahl-O-Mat vorab ausgewählt. Die Auswahl obliegt allein dem User.

Der Wahl-O-Mat richtet sich zudem insbesondere an Politik-Neulinge und Erst- und Jungwähler. Hier ist es besonders wichtig, zum einen die eigenständige und bewusste Auseinandersetzung zu fördern, zum anderen aber auch die Ergebnisse möglichst übersichtlich, klar strukturiert und leicht verständlich darzustellen. Dieses Ziel lässt sich mit einer selbst gewählten und immer wieder neu auszuwählenden begrenzten Anzeige der Parteien besser erreichen, als ein Wahl-O-Mat Ergebnis aller Einzelvoten im Vergleich mit allen 25 Parteien zu jeweils 38 Thesen.

Damit Sie sich einen Überblick über alle 25 Parteien verschaffen können, hat die bpb zusätzlich auf der Parteien-Auswahl-Seite im Wahl-O-Mat hinter jeder Partei ein Parteienprofil des bpb-Angebots "Wer steht zur Wahl" (www.werstehtzurwahl.de) verlinkt. So können Sie sich kurze Informationen über alle zur Wahl zugelassenen 25 Parteien einholen und besonders über viele der kleineren Parteien mehr erfahren.

Dennoch können Sie Ihre Position mit allen 25 Parteien im Wahl-O-Mat vergleichen:
  • Wählen Sie einfach unter der ersten Auswertung den Link zur "Zurück zur Parteienauswahl" und wählen Sie erneut acht Parteien aus - ohne dabei alle 38 Thesen neu beantworten zu müssen.

  • Oder vergleichen Sie Ihre Position mit allen 25 Parteien auf einer Übersicht aller 25 Parteiantworten als PDF auf der Seite "Ihr Wahl-O-Mat Ergebnis".
Warum werden bei der Parteienauswahl Parteien in einem Kasten hervorgehoben?

Hier handelt es sich um die Parteien, die bei der letzten Landtagswahl landesweit mindestens fünf Prozent der Zweitstimmen erhalten haben und somit in Fraktionsstärke im Landtag vertreten sind. Diese vier Parteien spielen im Wahlkampf und bei der Wahlentscheidung für viele eine besonders hervorgehobene Rolle. Sie haben in den letzten fünf Jahren an der politischen Willensbildung und Entscheidungsfindung erheblich mitwirken können. Und sie haben den Wahlprognosen zufolge eine gute Chance, wieder im Landtag von Nordrhein-Westfalen vertreten zu sein. Deswegen sind ihre Positionen zu den Themen der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen von besonderer Bedeutung.


17. April 2010

Druck-Version
Artikel versenden
Redaktion
Landtagswahl NRW 2010
Wer steht zur Wahl?
Wer steht zur Wahl?
25 Parteien traten am 9. Mai 2010 mit einer Landesliste zur Wahl des nordrhein-westfälischen Landtags an. In "Wer steht zur Wahl?" finden Sie Kurzprofile zu allen Parteien.
Wer steht zur Wahl?
wahlen.bpb.de
Fakten zur NRW-Wahl
Fakten zur NRW-Wahl
Alle Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen finden Sie hier.
Fakten zur NRW-Wahl
Dossier
Deutsche Demokratie
Deutsche Demokratie
In der deutschen Demokratie ist die Macht auf 82 Millionen Menschen verteilt: Alle Bürger sind für den Staat verantwortlich. Aber wie funktioniert das genau? Wer wählt den Kanzler, wer beschließt die Gesetze? Und wie wird man Verfassungsrichter?
Deutsche Demokratie
Wahl-O-Mat
Der Wahl-O-Mat bei studiVZ und meinVZ
Der Wahl-O-Mat bei studiVZ und meinVZ
Zeig Deinen Freunden, dass Du den Wahl-O-Mat gut findest und vernetz dich mit anderen Fans: Besuch den Wahl-O-Mat bei studiVZ und meinVZ! Hier findest du nicht nur den Wahl-O-Mat, sondern viele weitere Infos zum Thema Wahlen und Politik.
Der Wahl-O-Mat bei studiVZ und meinVZ
Universität Düsseldorf
Wahl-O-Mat-Forschung
Wahl-O-Mat-Forschung
Der Wahl-O-Mat wird seit Anfang an wissenschaftlich begleitet und sein Einsatz untersucht. Auf diesen Seiten präsentiert die Universität Düsseldorf ihre Forschungsergebnisse zum Wahl-O-Mat.
Wahl-O-Mat-Forschung

Themen | Wissen | Veranstaltungen |
Publikationen | Lernen |
Die bpb | Bestellen | Newsletter | Presse | Partner |
Impressum | Datenschutz | Kontakt | Home