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Landtagswahl NRW 2010

DIE LINKE



Logo DIE LINKE  
Logo der Partei DIE LINKE  
Gründungsjahr Landesverband
2007*

Mitgliederzahl in NRW
8.600*

Landesvorsitz
Wolfgang Zimmermann / Katharina Schwabedissen*

                                           Wahlergebnis 2005
                                           0,9 Prozent (damals noch PDS)

                                           *nach Angaben der Partei



Partei-Profil
Autor: Tim Spier, Universität Düsseldorf

Die Partei "Die Linke" entstand 2007 durch die Fusion der "Linkspartei.PDS" (Partei des Demokratischen Sozialismus) und der Partei "Arbeit & soziale Gerechtigkeit - Die Wahlalternative" (WASG), nachdem diese bereits bei der Bundestagswahl 2005 unter dem Namen "Die Linkspartei.PDS" kooperiert hatten. Die PDS selbst geht auf die Reste der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) zurück, die die Staatspartei der DDR war und sich im Gefolge der politischen Wende mehrfach umbenannt und reformiert hat. Hingegen war die WASG eine politische Neugründung, die im Zuge des Protests gegen die Wirtschafts- und Sozialpolitik der SPD-geführten Bundesregierung in den Jahren 2004/2005 vor allen von ehemaligen Sozialdemokraten und Gewerkschaftern gegründet wurde. Die Linke sieht sich in der Tradition des linken Flügels der deutschen Arbeiterbewegung.

Programmatisch hat die Partei einen deutlichen Schwerpunkt in der Wirtschafts- und Sozialpolitik und nimmt hier die am weitesten links stehende Position unter den Bundestagsparteien ein. Sie steht für eine Wirtschaftsform, die Marktmechanismen gesellschaftlichen Zielvorstellungen unterordnet und den Bereich der Daseinsvorsorge, der gesellschaftlichen Infrastruktur, der Energiewirtschaft und des Finanzsektors in öffentliches Eigentum überführen will. Die Linke will einen Sozialstaat, der Lebensrisiken umfassend absichert. Durch eine aktive Arbeitsmarktpolitik sollen gut bezahlte reguläre Arbeitsplätze geschaffen werden.

Gesellschaftspolitisch möchte die Linke eine umfassende Demokratisierung aller Lebensbereiche erreichen. Sie sieht sich als feministische Partei, die Geschlechtergerechtigkeit durch aktive Politik verwirklichen will. In der Außenpolitik steht die Linke für einen Verzicht auf militärische Interventionen jeglicher Art, für Abrüstung und eine Auflösung der NATO. Teile der Partei werden durch den Verfassungsschutz beobachtet.


 
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