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Studie
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E-Learning im Bereich Hochschule |

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Michael Wache
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Günstige Rahmenbedingungen |
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Während die Entwicklung von e-Learning im Business-Bereich von Beginn an harten marktwirtschaftlichen Bedingungen ausgesetzt war, gab und gibt es für die Entfaltung der e-Learning-Kultur im deutschen Hochschulbereich in mehrfacher Hinsicht günstigere Voraussetzungen:
Durch die Finanzierung der Projekte mit Mitteln aus öffentlichen Förderprogrammen stehen die Projektakteure nicht unter dem Druck des schnellen Markterfolgs. Diese existenzielle Unabhängigkeit gibt ihnen, im Vergleich zu e-Learning-Entwicklern im Business-Bereich, einen größeren Raum für experimentelle Erkundungen.
E-Learning-Projekte im Hochschulbereich erreichen mit Studierenden eine Nutzergruppe, die über eine überdurchschnittlich hohe Computer-, Internet- und Selbstlernkompetenz verfügt und damit beste Voraussetzungen für eine hohe e-Learning-Akzeptanz und den schnellen Erwerb von e-Learning-Kompetenz mitbringt.
E-Learning-Projekte im Hochschulbereich werden im Regelfall in enger Kooperation von Entwicklern, Betreibern und Nutzern realisiert. Die Nutzergruppe "Studierende" ist zumeist in der Rolle des Mitentwicklers oder in der Rolle eines Evaluators direkt an der Gestaltung von e-Learning-Projekten beteiligt.
Im Hochschulbereich wird eine intensive Forschung und Fachkommunikation zum Thema e-Learning betrieben. Die Bedingungen für die Beschaffung und den Austausch von Know How sind für e-Learning-Akteure im Hochschulbereich deshalb sehr viel günstiger als für Akteure im Business-Bereich.
12. Mai 2003
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10. Februar 2012
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