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Studie
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E-Learning im Bereich Hochschule |

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Michael Wache
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E-Learning hat an deutschen Hoch- und Fachhochschulen heute noch einen sehr kleinen quantitativen Anteil. Gleichwohl kann davon ausgegangen werden, dass inzwischen an allen Bildungseinrichtungen im Hochschulbereich Projekte laufen, die unter Einsatz digitaler Lerntechnologien neue Szenarien des Lehrens und Lernens erkunden und praktizieren. Aufgrund der Vielzahl parallel laufender Förderprogramme und zahlreicher Eigeninitiativen ist die Projektlandschaft im deutschen Hochschulbereich hoch diversifiziert und überaus dynamisch. Dies macht diese Projektlandschaft gleichermaßen unübersichtlich und intransparent. Nicht selten kommt es vor, dass Professoren, die sich als e-Learning-Pioniere sehen, mit Erstaunen feststellen müssen, dass auch Kollegen an derselben Hochschule schon seit Jahren an e-Learning-Projekten arbeiten.
Die Mehrzahl der e-Learning-Projekte im deutschen Hochschulbereich befindet sich derzeit auf der Schlussetappe einer durch großzügige öffentliche Förderprogramme abgesicherten Neulanderkundung. Ende 2003 laufen alle großen Förderprogramme des Bundes aus (Neue Medien in der Bildung, Virtuelle Fachhochschule), aus deren Finanzressourcen sich das Gros der e-Learning-Projekte im Hochschulbereich ernährt. Die Hochschulen stehen damit vor der großen Herausforderung, e-Learning von der Phase der Pilot- und Modellprojekte in den Regelbetrieb der Hochschullehre zu überführen. Die Palette der Aufgaben, die dabei zu meistern ist, reicht von der Finanzierung über rechtliche Rahmenbedingungen (Arbeits-, Urheber-, Zertifizierungs- und Hochschulrecht), den Aufbau technischer Infrastruktur bis zur Qualifizierung der Lehrkräfte.
12. Mai 2003
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10. Februar 2012
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