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Fragen und Antworten
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Fakten zum Wahl-O-Mat |

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Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Wahl-O-Mat. Die Angaben zur Nutzung des Wahl-O-Mat basieren auf der Auswertung der wissenschaftlichen Umfrage zum Wahl-O-Mat zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2010 und zur Bundestagswahl 2009. Sie decken sich mit den Ergebnissen aus vorherigen Befragungen.
Nutzung und Wirkung
Wie oft wird der Wahl-O-Mat gespielt?
Bei der letzten Bundestagswahl 2009 wurde er über 6,7 Millionen Mal gespielt - seit 2002 über 21 Millionen Mal.
Wie alt sind die Wahl-O-Mat Nutzer?
Mehr als ein Drittel (34,9 %) der Befragten sind unter 30 Jahre alt. 8,5 Prozent sind 60 und älter.
Wie viele Nutzerinnen und Nutzer gewichten ihre Thesen?
53 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer gewichten bis zu 15 Thesen.
Werden die Begründungen der Parteien gelesen?
Die Parteien haben die Möglichkeit ihre Antworten auf die Thesen kurz zu begründen. Parteibegründungen einer These wurden beim Wahl-O-Mat zur letzten Bundestagswahl 7,5 Millionen Mal angezeigt. Dabei haben viele Nutzer gleich mehrere Begründungen gelesen.
Welches Fazit zogen die Nutzerinnen und Nutzer?
Fast neun von zehn Nutzern (87,4 %) geben an, im vor der Nutzung des Wahl-O-Mat eine klare Position gehabt zu haben. Davon entsprach bei 91,2 Prozent das Ergebnis des Wahl-O-Mat genau oder ungefähr dem eigenen Standpunkt. Nur 8,8 Prozent erhielten ein anderes Ergebnis.
Regt der Wahl-O-Mat zur politischen Beteiligung an?
In der Onlinebefragung der Universität Düsseldorf gaben über 70 Prozent der Befragten an, sich über ihr Ergebnis unterhalten zu wollen. 55,4 Prozent waren zu weiterer politischer Information motiviert. 5,4 Prozent gaben an, nach dem Wahl-O-Mat zur Wahl motiviert zu sein, obwohl sie nicht vor hatten zu wählen.
Was leistet der Wahl-O-Mat?
Der Wahl-O-Mat zeigt die Unterschiede zwischen den Parteien: 72,6 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer gaben an, die Unterschiede zwischen den Parteien seien für sie nun klarer. Der Wahl-O-Mat erweckt Aufmerksamkeit für die Inhalte der Politik: 59,7 Prozent antworteten, auf landespolitische Themen aufmerksam geworden zu sein. 16 Prozent gaben an, sich normalerweise nicht für Politik zu interessieren.
Zusatz-Angebote
Wie kann man sich zu den Thesen informieren?
Zu den einzelnen Thesen wird auf weiterführende, hintergründige Informationen auf www.bpb.de verlinkt. Über eine Million Mal wurden diese Informationen beim Wahl-O-Mat zur Bundestagswahl 2009 aufgerufen.
Gibt es weitere Informationen zu den Parteien?
"Wer steht zur Wahl" bietet bei Bundestags- und Landtagswahlen einen Überblick über das Parteienspektrum. An dieser Stelle werden alle Parteien vorgestellt. Partei-Experten aus der Wissenschaft haben zu jeder Partei ein Kurz-Profil verfasst. Die Profile bieten eine zusammenfassende Übersicht über die programmatischen Antworten der Parteien zu gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Grundfragen. Über 2 Millionen Mal wurde "Wer steht zur Wahl" bei der Bundestagswahl 2009 angeklickt.
Der Wahl-O-Mat und "Wer steht zur Wahl" im Unterricht?
Der Wahl-O-Mat und "Wer steht zur Wahl" veranlasst Schülerinnen und Schüler, sich mit politischen Inhalten auseinanderzusetzen, sich zu Themen zu positionieren und ihre eigene Wahlentscheidung zu reflektieren. In einem pädagogischen Werkzeugkasten stehen Unterrichtsmaterialien in Form von Unterrichtsbausteinen, einer Präsentation, einer ergänzenden Linkliste und einer Offline-Version des Wahl-O-Mat zur Verfügung. Diese wurden für weitgehend selbstständig arbeitende Lerngruppen im Unterricht ab Klasse 10 konzipiert.
Die Unterrichtsmaterialien wurden 2009 über 700.000 Mal aufgerufen. Mittlerweile gibt es 19 Unterrichtsbausteine zum Wahl-O-Mat, von Klasse 8 bis Jahrgang 13, von einer Unterrichtseinheit für eine Schulstunde bis hin zum Klassenprojekt. Hier geht es zu den Unterrichtsbausteinen.
Gibt es den Wahl-O-Mat auch mobil?
Seit 2005 kann der Wahl-O-Mat auch auf dem Handy genutzt werden. Mehr als 13.400 Nutzerinnen und Nutzer luden sich den Wahl-O-Mat zur Bundestagswahl 2009 auf ihr Handy.
Seit der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2010 ist der Wahl-O-Mat für Smartphones und Tablets optimiert und kann mit ihnen problemlos gespielt werden.
Ziele und Erstellung
Welche Ziele verfolgt der Wahl-O-Mat?
Das erklärte Ziel des Wahl-O-Mat ist es, das politische Interesse und die Wahlbeteiligung bei jungen Wählerinnen und Wählern zu steigern. Er will Politik und politische Inhalte für junge Menschen zugänglich machen. Spielerisch soll er die Unterschiede zwischen den politischen Parteien aufzeigen.
Wer erstellt den Wahl-O-Mat?
Bei der Erarbeitung der Wahl-O-Mat-Thesen spielt die Zielgruppe eine große Rolle: Ein Team von politisch interessierten Jung- und Erstwählern aus Schule, Ausbildung und Hochschule ist maßgeblich an der Erstellung der Thesen beteiligt. Ein Team von Politikwissenschaftlern, Sozialwissenschaftler, Statistikern und Pädagogen steht den Jugendlichen beratende zur Seite.
Wie werden die Thesen für den Wahl-O-Mat gefunden?
Grundlage für die Thesen sind die Partei- und Wahlprogramme der Parteien sowie deren programmatische Aussagen.
- In einem ersten dreitägigen Workshop entwickelt die Redaktion 150 - 180 Thesen zu 6 politischen Themenfeldern (Bildung, Sicherheit, Finanzen, ...).
- Im zweiten Workshop, der in der Regel zwei Tage dauert, werden die Thesen feingeschliffen und nach inhaltlichen Kriterien auf 70 – 80 Thesen reduziert.
- Diese Thesen beantworten die Parteien mit "Stimmen zu", "Neutral" und "Stimmen nicht zu". Außerdem liefern die Parteien meist noch ausführliche Begründungen, die ebenfalls im Wahl-O-Mat abrufbar sind.
- Im dritten Workshop findet die statistische Auswertung statt: Welche Thesen unterscheiden die Parteien am besten? Am Ende steht die finale Auswahl der 38 Thesen.
Geschichte und Partner-Tools
Seit wann gibt es den Wahl-O-Mat?
Die erste Wahl-O-Mat-Version gab es zur Bundestagswahl 2002, seitdem wurden er zu zahlreichen Bundestags-, Landtags- und Europawahlen online gestellt.
Welche Auszeichnungen hat der Wahl-O-Mat erhalten?
2003 wurde der Wahl-O-Mat als eines der 25 besten politischen Online-Tools auf dem 4th World Forum on e-Democracy, "Changing the World" ausgezeichnet. 2006 wurde der Wahl-O-Mat als "Ausgezeichneter Ort" im "Land der Ideen" geehrt. Als "beste Kampagne öffentlicher Institutionen” hat der Wahl-O-Mat den Politikaward 2009 gewonnen. 2011 erhielt der Wahl-O-Mat den iF communication design award.
Gibt es den Wahl-O-Mat nur in Deutschland ?
Der Wahl-O-Mat kommt ursprünglich aus den Niederlanden. Der "StemWijzer" des Instituut voor Publiek en Politiek/IPP erschien als erste Papierversion bereits 1989. Seit 1998 ist er auch online verfügbar und selbstverständlicher Teil jeder Wahl in den Niederlanden. Vom "StemWijzer" hat die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb zur Bundestagswahl 2002 die Lizenz erworben, das Tool in Deutschland einzusetzen.
Zur Europa-Wahl 2009 vernetzten sich europaweit 12 Tools, die entweder Wahl-O-Mat-Versionen oder ähnliche Wahltools waren. Sie gemeinsam bildeten ein europäisches Netzwerk, dass Wahlthemen und die Positionen der Parteien in Europa aufzeigte: Vote Match |
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Archiv |
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Wer steht zur Wahl?
Bei Bundestags-, Landtags- und Europawahlen bietet "Wer steht zur Wahl?" eine kompakte Übersicht: Welche Parteien treten an? Welche Positionen zeichnen die Parteien aus? Und was sind die Besonderheiten der einzelnen Parteien? |
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Dossier |
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Deutsche Demokratie
In der deutschen Demokratie ist die Macht auf 82 Millionen Menschen verteilt: Alle Bürger sind für den Staat verantwortlich. Aber wie funktioniert das genau? Wer wählt den Kanzler, wer beschließt die Gesetze? Und wie wird man Verfassungsrichter? |
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Wahl-O-Mat |
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Der Wahl-O-Mat bei studiVZ und meinVZ
Zeig Deinen Freunden, dass Du den Wahl-O-Mat gut findest und vernetz dich mit anderen Fans: Besuch den Wahl-O-Mat bei studiVZ und meinVZ! Hier findest du nicht nur den Wahl-O-Mat, sondern viele weitere Infos zum Thema Wahlen und Politik. |
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Universität Düsseldorf |
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Wahl-O-Mat-Forschung
Der Wahl-O-Mat wird seit Anfang an wissenschaftlich begleitet und sein Einsatz untersucht. Auf diesen Seiten präsentiert die Universität Düsseldorf ihre Forschungsergeb- nisse zum Wahl-O-Mat. |
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