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Landtagswahl Bayern 2008

FW FREIE WÄHLER Bayern e.V.




Landesverband Bayern

Gründungsjahr: 1978

Mitgliederzahl: 40.000

Landesvorsitz: Hubert Aiwanger


7 Fragen an die Parteien

Die bpb hat allen zur Wahl des Bayerischen Landtags zugelassenen Parteien und Wählergruppen 7 Fragen gestellt. Hier finden Sie die Antworten, die kurz und knapp ausfallen mussten.

Die Wählergruppe wurde zur Wahl des Bayerischen Landtags 2008 zugelassen. Für die Informationen und den Inhalt der Thesen ist ausschließlich die Partei verantwortlich:
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Redaktion

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Michael Fischl
Tsingtauerstraße 44 b
81827 München
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Thema Zukunft:
Was sind die drei wichtigsten Ziele Ihrer Partei?
"Bildungspolitik, kleinere Klassen, mehr Lehrer. Regionalpolitik/Ländlicher Raum: den ländlichen Raum stärken. Arbeit/Mittelstand: die Wirtschaftskraft des Mittelstands stärken."

Thema Wirtschaft:
Wie möchte Ihre Partei den Wirtschaftsstandort Bayern stärken?
"Bessere Bildungspolitik>besser qualifizierte Arbeitskräfte: Bürokratieabbau. Die Wirtschaftskraft des ländlichen Raums besser ausnutzen. Weniger Hürden für Innovation, z.B. Erneuerbare Energien gezielter Zulassen/Fördern."

Thema Innenpolitik:
Welche vorbeugenden Maßnahmen würden Sie bei der Verbrechensbekämpfung einsetzen?
"Über Familien- und Bildungspolitik, Ganztagsbetreuung, Lehrstelleninitiativen etc. der Entstehung von kriminellen 'Karrieren' so weit als möglich vorbeugen. (Jugendliche) Serientäter gezielter und schneller in den Arbeitsmarkt einbinden. Polizei und Justiz personell und materiell in die Lage versetzen, Präsenz zu zeigen und auszuüben."

Thema Familie:
Wie möchten Sie in Bayern Familienpolitik gestalten, insbesondere im Bereich der Kinderbetreuung?
"Bedarfsgerechte Kinderbetreuungseinrichtungen. Engere Zusammenarbeit von Kindergarten und Grundschule. Nachmittagsbetreuung ausbauen, mehr Ganztagsangebote. Weniger Eigenbeteiligung der Eltern an den Betreuungskosten."

Thema Bildung:
Was sollte Ihrer Meinung nach in der bayerischen Bildungspolitik verändert werden, speziell im Bereich Schule und Hochschule?
"Kleinere Klassen, mehr Lehrer. Klassenobergrenze 25. Wohnortnahe Schulstandorte sichern. Mehr Entscheidungsspielraum für die 'Schulfamilie vor Ort'. Mehr Praxisbezug an den Schulen. Abschaffung der Studiengebühren, zumindest fürs Erststudium. Sanierung der vielfach maroden Bausubstanz."

Thema Ländliche Regionen:
Wie sieht für Sie eine zukunftsfähige Politik für den ländlichen Raum aus?
"Infrastruktur bereitstellen, z.B. schnelle Internetanschlüsse (DSL), wohnortnahe Schulen, Krankenhäuser, (Haus)-arztversorgung, intaktes Straßennetz. Keine Benachteiligung der ländlichen Regionen bei der Fördergeldvergabe. Keine weitere Behördenverlagerung in die Stadt - wo möglich, diesen Trend umkehren. Genauso bei Studienplätzen, Fraunhoferinstituten usw.. Erhalt einer flächendeckenden bäuerlichen Landwirtschaft sicherstellen, Nein zur Grünen Gentechnik. Ausbau der regionalen Lebensmittelversorgung. Potential der Erneuerbaren Energien ausbauen."

Thema Haushalt:
Wie würde Ihre Partei Ihre Pläne finanziell umsetzen?
"Einsparen von Steuergeldern durch mehr 'Vor-Ort-Verantwortung' bei der Vergabe von Geldern aus Fördertöpfen, auch im Kommunalbereich. Vielfach verteuern komplizierte und fragwürdige Vorschriften Bauvorhaben etc. Zukunftsinvestitionen in Bildung und Wirtschaftsinfrastruktur (z.B. DSL) lassen Geldrückflüsse erwarten, während falsches Sparen an dieser Stelle hohe (soziale) Folgekosten nach sich zieht."


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