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Bundestagswahl 2009

ödp

 
Logo der ödp
Logo der ödp
Gründungsjahr: 1982

Mitgliederzahl: ca. 6.500

Bundesvorsitz: Prof. Dr. Klaus Buchner

Kontakt: Sartoriusstraße 14 / 97072 Würzburg



Partei-Profil
Autor: Dr. Uwe Kranepohl, Universität Passau

Die "Ökologisch-Demokratische Partei" (ödp) entstand 1982 aus dem Umfeld der Ökologiebewegung. Vorgängerorganisation war die 1978 gegründete "Grüne Aktion Zukunft" (GAZ). Programmatisch zeigt die ödp das Profil einer wertkonservativen bürgerlichen Ökologiepartei. Thematische Schwerpunkte der Partei liegen im Bereich Umwelt, Familie und "saubere" Demokratie. So bekennt sich die Partei in ihrem Bundespolitischen Programm unter dem Leitsatz "Weniger ist mehr" klar zu einer ökologischen Politik, einem sofortigen Atomausstieg sowie zum ganzheitlichen Schutz von Schöpfung und menschlichem Leben.

Steht zur Wahl...

... in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Thüringen.

Auf diesen Politikfeldern hat die Partei detaillierte Vorschläge entwickelt, so etwa in der Landwirtschaftspolitik oder bei dem bereits 1993 entwickelten Konzept einer ökologischen Steuerreform: Besonders umweltschädliche Produkte und Verhaltensweisen sollen durch Steuern verteuert, umweltfreundliche Produktionsweisen hingegen entlastet und somit verbilligt werden. Arten- und Umweltschutz müsse stets Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen haben. Ergänzend stellt die Partei einzelne Forderungen zum "Staatsumbau" wie die Einführung und Stärkung der Volksgesetzgebung, die Neuregelung der Parteienfinanzierung aber auch die Länderneugliederung. Arbeitsmarktpolitisch befürwortet die ödp eine Gewinnbeteiligung der Arbeitnehmer, Investivlohnmodelle sowie die Beteiligung aller Unternehmensmitglieder an der unternehmerischen Verantwortung.

In der Abtreibungsfrage bekennt sich die ödp zum geltenden Kompromiss, fordert aber, dass "Beratungen wirksam auf den Schutz des ungeborenen Lebens zielen" müssen (siehe Bundespolitisches Programm Kapitel III.4). Die Partei steht der Pränataldiagnostik sehr kritisch gegenüber und lehnt Spätabtreibungen ab. Die ödp betont ausdrücklich, der wirksamste Schutz des ungeborenen Lebens sei eine verbesserte Familienpolitik.


01. September 2009

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