Wer steht zur Wahl?

FAMILIE

Familien-Partei Deutschlands

26.8.2011
Die FAMILIE sieht sich als freiheitlich-demokratische Partei der politischen Mitte. Sie stellt die "Aufwertung der Familien mit Kindern durch den Staat und die Gesellschaft" in den Mittelpunkt ihrer Politik.

Logo von FAMILIE
Gründungsjahr Landesverband
2005*

Mitgliederzahl in Berlin
keine Angabe*

Landesvorsitz
Jürgen Tartz*

Wahlergebnis 2006
-

*nach Angaben der Partei



Partei-Profil
Autor: Prof. Dr. Oskar Niedermayer, Freie Universität Berlin

Die "Familien-Partei Deutschlands" (FAMILIE) wurde 1981 in Bayern als "Deutsche Familien-Partei" gegründet und 1989 wiederbelebt. Sie hat seit 1998 an allen Bundestagswahlen teilgenommen (0,0 - 0,4 Prozent) und auf der Landesebene 2004 in Brandenburg mit 2,6 Prozent und im Saarland mit 3 Prozent ihre besten Ergebnisse erzielt. Bei Abgeordnetenhauswahlen in Berlin tritt sie zum ersten Mal an.

Zur Info

Steht zur Wahl ...

... mit einer Bezirksliste in Treptow-Köpenick. Mehr Informationen finden Sie bei der Landeswahlleiterin für Berlin:»wahlen-berlin.de«.

Die FAMILIE sieht sich als freiheitlich-demokratische Partei der politischen Mitte. Sie stellt die "Aufwertung der Familien mit Kindern durch den Staat und die Gesellschaft" in den Mittelpunkt ihrer Politik, wobei ihr Familienbegriff sich auf jegliche Form einer "Lebensgemeinschaft von Eltern mit Kindern" bezieht. Ihre zentralen Forderungen sind ein "Familienleistungsausgleich" mit Erziehungsgehalt, Kinderkostengeld und einer gerechten Berücksichtigung der Kindererziehungszeit bei der Rente, um Eltern und Kinderlose ökonomisch gleich zu stellen. Sie fordert zudem ein vereinfachtes Steuerrecht mit der Umwandlung des Ehegattensplittings in ein "Familiensplitting" sowie Maßnahmen zur Verbesserung der Vereinbarkeit und zur sozialrechtlichen Gleichstellung von Familien- und Erwerbsarbeit.

Über die Familienpolitik hinausreichende Forderungen etwa im Bereich der Wirtschafts-, Finanz- und Umweltpolitik werden generell mit dem Prinzip der Nachhaltigkeit begründet, dem alles politische, soziale und wirtschaftliche Handeln entsprechen müsse. Zudem tritt die Partei für eine verstärkte Bürgerbeteiligung an politischen Entscheidungen auf allen Ebenen ein.