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Landtagswahl Niedersachsen 2008

Nationaldemokratische Partei Deutschlands




Landesverband Niedersachsen

Gründungsjahr: 1964

Mitgliederzahl: ca. 650

Landesvorsitz: Ulrich Eigenfeld


7 Fragen an die Parteien

Die bpb hat allen zur Wahl des Niedersächsischen Landtages zugelassenen Parteien 7 Fragen gestellt. Hier finden Sie die Antworten, die kurz und knapp ausfallen mussten.

Die Partei wurde vom Landeswahlleiter zur Wahl des Niedersächsischen Landtages 2008 zugelassen. Für die Informationen und den Inhalt der Thesen ist ausschließlich die Partei verantwortlich:
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Landeswahlleiter Niedersachsen

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Thema Zukunft:
Was sind die drei wichtigsten Ziele Ihrer Partei?
"Die Souveränität Deutschlands, bzw. die Handlungsfähigkeit Niedersachsens in Europa im Sinne einer Subsidiarität wieder herzustellen. Dazu ist die Teilhabe des Volkes an der Demokratie von größter Bedeutung. Deshalb strebt die NPD die Stärkung direkt demokratischer Elemente an. Die Zuwanderung muss gestoppt werden. Deutsche und ausländische Schüler mit mangelnder Sprachfähigkeit müssen im Unterricht getrennt werden. Die Wirtschaftskreisläufe müssen wieder regionalisiert werden, um der Globalisierung entgegenzuwirken. Die Wirtschaft hat für die Menschen da zu sein."

Thema Arbeit/ Wirtschaft:
Wie möchte Ihre Partei den Wirtschaftsstandort Niedersachsen fördern und die Arbeitslosigkeit senken?
"Der Wirtschaftsstandort Niedersachsen kann nur durch eine konsequente Regionalisierung gestärkt werden. Dazu gehört etwa eine Direktvermarktung von landwirtschaftlichen Produkten oder die standortnahe Weiterverarbeitung. Konzepte wie etwa die Schaffung von Parallelwährungen (vgl. Chiemgauer) oder die Stärkung genossenschaftlicher Elemente könnten ebenfalls dafür sorgen, sich aus dem Sog der Globalisierung zu befreien. Die NPD setzt sich für eine Arbeitnehmermitbeteiligung an den Betrieben ein. Dadurch wachsen die Interessen von Menschen und Wirtschaft zusammen."

Thema Inneres:
Wie möchten Sie die Integration von Ausländern fördern?
"Die NPD sieht in der Zwangsintegration von Ausländern einen Zwangsakt und lehnt sie deshalb ab. Menschen, die in Deutschland um Asyl gesucht haben, müssen wieder die Möglichkeit haben, in ihr Land zurückzukehren. Deshalb ist der Erhalt ihrer Identität nach Meinung der Nationaldemokraten ein wichtiges Moment. Selbstverständlich wird es in jeder Kultur immer auch Zuwanderer geben. Hier ist jedoch auf ein gesellschaftsverträgliches Quantum zu achten, das politisch diskutiert werden muss. Für diese Menschen ist die Integration nach Ansicht der NPD eine 'Bringschuld'."

Thema Familie:
Wie würden Sie Familienpolitik in Niedersachsen gestalten - insbesondere bei der Betreuung von Kleinkindern?
"Die NPD ist der Ansicht, dass Kinder am besten in der auch vom Grundgesetz privilegierten Familie aufwachsen. Die enge Bindung zu den Eltern ist besonders in den ersten Entwicklungsjahren wichtig. Staatliche Einrichtungen für die Erziehung sollten deshalb die Ausnahme bleiben. Allerdings muss die Gesellschaft dann auch die Kindererziehung honorieren. Es kann nicht sein, dass für einen Krippenplatz monatlich 1.000 Euro investiert werden, für die Familienerziehung aber nichts. Die NPD setzt sich deshalb für ein Müttergehalt ein."

Thema Bildung:
Welche Bildungspolitik für Niedersachsen möchten Sie umsetzen?
"Die NPD setzt sich für ein begabungsorientiertes, differenziertes Schulwesen ein. Das bedeutet eine Anerkennung der Elite ebenso wie die des Hauptschulabschlusses. Eine Überbürokratisierung der Schule durch unterrichtsferne Ministerialbeamte ist abzulehnen. Die Verantwortung muss bei den pädagogisch Handelnden liegen. Eine stärkere Bindung zwischen Lehrern und Schülern wie in der Waldorfpädagogik ist generell sinnvoll. Die NPD steht für eine Pflege des vorortnahen Prinzips und lehnt anonyme Schulkomplexe ab. Freie und staatliche Schulen sind gleichzustellen."

Thema Umwelt:
Wie sieht für Sie eine zukunftsfähige Umweltpolitik für Niedersachsen aus - speziell an der Schnittstelle zur Energiepolitik?
"Grundlegend für ein neues ökologisches Bewusstsein ist nach Ansicht der NPD ein neues Verständnis der Wirtschaft. Diese muss sich nicht nur den Interessen der Menschen unterordnen sondern auch denen der Natur. Eine 'freie' an Profit orientierte Marktwirtschaft muss per se unökologisch sein. Die NPD fordert deshalb eine stärkere Förderung des ökologischen Landbaus. Regionale Wirtschaftskreisläufe sind ökologisch wegen der kurzen Wege sinnvoll. Vor allem dürfen die Schätze der Natur nicht zum Vermarktungsobjekt werden. Die NPD lehnt deshalb etwa die Privatisierung des Waldes ab."

Thema Haushalt:
Wie würde Ihre Partei - in Zeiten knapper Kassen - ihre Pläne finanziell umsetzen?
"Die NPD fordert eine Haftung der Politiker für ihre Entscheidungen. Das würde viele Steuerverschwendungssümpfe unmittelbar trocken legen. Eine Entbürokratisierung würde ebenfalls erhebliche Mittel freisetzen. Die Kosten für Integrationsmaßnahmen sind rausgeworfenes Geld, wie sich gerade wieder in Paris gezeigt hat. Schließlich muss sich die Politik um die Schaffung von Arbeitsplätzen kümmern. Mit der Politik der Globalisierung sind in Niedersachsen Arbeitsplätze etwa bei MAN oder VW gefährdet. Schließlich: Bürgerschaftliches Engagement 'spart Geld'."


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