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Landtagswahl Bayern 2008
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Die Violetten - für spirituelle Politik |

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Landesverband Bayern
Gründungsjahr: 2001
Mitgliederzahl: 395
Landesvorsitz: Gudula Blau, Bruno Walter
7 Fragen an die Parteien
Die bpb hat allen zur Wahl des Bayerischen Landtags zugelassenen Parteien und Wählergruppen 7 Fragen gestellt. Hier finden Sie die Antworten, die kurz und knapp ausfallen mussten.
Die Partei wurde zur Wahl des Bayerischen Landtags 2008 zugelassen. Für die Informationen und den Inhalt der Thesen ist ausschließlich die Partei verantwortlich: |
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Kontakt |
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Karwendelstr. 23
81369 München
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Thema Zukunft:
Was sind die drei wichtigsten Ziele Ihrer Partei? |
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"1. Für alle Bürger ein bedingungsloses Grundeinkommen
2. Eine Umwelt- und Energiepolitik, bei der Mensch, Tier und Natur im Einklang leben
3. Ein kostenfreies Bildungssystem, das dem persönlichen Wachstum dient und bei dem jedes Kind individuell gefördert wird"
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Thema Wirtschaft:
Wie möchte Ihre Partei den Wirtschaftsstandort Bayern stärken? |
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"Wir unterstützen das Entstehen autarker Regionen, denn Genossenschaften, die im Bewusstsein der Gemeinnützigkeit gegründet wurden, führen zu lebensfähigen Gemeinschaften. Nicht die Erzielung von Gewinnen sollte die Unternehmenspolitik bestimmen, sondern der Gedanke an das Wohl aller Beteiligten. Die Umstrukturierung des Banken- und Wirtschaftssystems wäre hierbei unerlässlich."
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Thema Innenpolitik:
Welche vorbeugenden Maßnahmen würden Sie bei der Verbrechensbekämpfung einsetzen? |
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"Rechtzeitige Kinder- und Jugendhilfe sowie Unterstützung für überforderte Eltern. Ein Paradigmenwechsel ist angesagt, denn unsere Gesellschaft basiert auf dem Leitprinzip vom Überleben der Stärksten. Diese Überzeugung prägt Wirtschaft, Politik, Erziehungswesen und Sport. Das bedeutet, Fortschritt und Reichtum werden immer auf Kosten der Unterlegenen erlangt. Das Gesetz des Stärkeren führt zu Konkurrenz, Leistungsdruck, Stress, Ungerechtigkeiten und letztendlich auch zu Verbrechen."
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Thema Familie:
Wie möchten Sie in Bayern Familienpolitik gestalten, insbesondere im Bereich der Kinderbetreuung? |
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"Wir vertreten eine Politik, bei der die Fürsorge für die Familien obenan steht. Das bedingungslose Grundeinkommen kann die wirtschaftliche Basis von Familien sichern. Die von uns angestrebte Politik zum Wohle aller erfordert:
- Umschichtung von Steuermitteln
- Erhöhung des Bildungsetats - Kostenlose Ganztageseinrichtungen
- Die Kosten für die Schulbildung trägt der Staat
- Studiengebühren werden nicht mehr erhoben"
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Thema Bildung:
Was sollte Ihrer Meinung nach in der bayerischen Bildungspolitik verändert werden, speziell im Bereich Schule und Hochschule? |
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"- Schulbildung und Studium finanziert der Staat
- Der Lehrstoff sollte nicht an funktionierenden Arbeitskräften für die Industrie orientiert sein.
Wir streben ein Schulsystem an, das die seelische Entwicklung, Sprachkultur und Bildung fördert. Das derzeitige Bildungswesen schränkt durch zahllose Vorschriften und kostenpflichtige bürokratische Verwaltungsmaßnahmen Pädagogen, Schüler und Studenten stark ein. Wir unterstützen Maßnahmen, die diesem Bildungsnotstand entgegenwirken."
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Thema Ländliche Regionen:
Wie sieht für Sie eine zukunftsfähige Politik für den ländlichen Raum aus? |
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"Der Hüter der Erde ist der Bauer! Deshalb sind wir für jede Unterstützung der natürlichen Landwirtschaft. Dazu gehört z.B.
- Förderung des natürlichen Lebensraumes durch biologischen Anbau und Reduzierung von Monokulturen
- Reduzierung des Einsatzes von Kunstdünger zur Verbesserung der Grundwasserqualität
- Verwendung von genfreiem Saatgut"
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Thema Haushalt:
Wie würde Ihre Partei Ihre Pläne finanziell umsetzen? |
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"Die derzeitigen Ausgaben werden zum Großteil nicht nach dem Prinzip 'Zum Wohle aller' getätigt. Es ist besser, finanzielle Mittel dafür einzusetzen, damit Kinder zu verantwortungsvollen Erwachsenen erzogen werden, anstatt kriminelle Jugendliche zu resozialisieren und Gefängnisse zu finanzieren. Wir sind daher für ein
- gerechtes Steuersystem
- Bürokratieabbau
- Streichung sämtlicher Subventionen für umweltschädigende Technologien"
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