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Interaktives Wahl-Tool
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Making of... Wahl-O-Mat |

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Einführung: Was ist der Wahl-O-Mat |
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Dort wurde das Konzept als Instrument der politischen Bildung vom Instituut voor Publiek en Politiek/IPP (Amsterdam) entwickelt und unter dem Namen StemWijzer 1985 ins Leben gerufen.
Erste Versionen erschienen auf Papier, später auf Disketten. Seit 1998 gibt es einen Online-StemWijzer auf www.stemwijzer.nl.
- Parlaments-Wahl 1998, 2002 und 2003
- Provinz-Wahlen 1999: 10 StemWijzer (je einen für jede Provinz)
- Gemeinde-Wahlen 2002: 9 StemWijzer (je eine in neun Gemeinden)
- Europa-Wahl 2004
Der Wahl-O-Mat in Deutschland
- Für die Bundestagswahl 2002 zur Wahlmobilisierung entwickelt.
- Erfolgsgeschichte: Präsentation in der Harald-Schmidt-Show, Nutzungsrechte für Spiegel Online und stern.de. Endstand am 22. September 2002: 3,6 Millionen Nutzer.
- Seitdem: Wahl-O-Mat zu den Landtagswahlen in Bayern 2003, Saarland 2004, Sachsen 2004, Schleswig-Holstein 2005, NRW 2005, Europawahl 2004.
- Insgesamt über 5 Millionen Nutzungen des Wahl-O-Mat bis heute.
Das Gesamtkonzept
- Der Wahl-O-Mat ist ein Programm, das dem Nutzer oder der Nutzerin eine Reihe von Thesen zum aktuellen Wahlkampf vorstellt, zu denen er/sie sich zustimmend, ablehnend oder neutral positionieren kann.
- Am Ende liefert der Wahl-O-Mat ein "Wahl-O-Mat Ergebnis": Er zeigt die Nähe der eigenen Positionen zu den Positionen der Parteien auf.
- Der Wahl-O-Mat wird für jede Wahl neu entwickelt, das Copyright liegt bei der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb.
- Der Wahl-O-Mat wird jeweils einige Wochen vor einer Wahl ins Internet gestellt und so allen Wählern und Interessenten zugänglich gemacht.
Ziele des Wahl-O-Mat
"Welche Partei kann ich wählen? Die sind doch alle gleich."
- Der Wahl-O-Mat gibt Information über wesentliche und unterscheidbare Positionen der politischen Parteien.
- ... stiftet politische Kommunikation in sozialen Gruppen - in Familien, am Arbeitsplatz, in der Schule.
- ... initiiert inhaltliche Auseinandersetzung und aktiviert individuelle politische Haltungen.
- ... kann Wählerinnen und Wählern eine Orientierung bei ihrer Wahlentscheidung anbieten.
Ausgangspunkte
- Politische Parteien sind unterscheidbar in inhaltlichen Fragen.
- Wähler/-innen kennen diese Unterscheide im Allgemeinen wenig.
- Viele Wähler/-innen möchten ihre Wahlentscheidung unter Einbindung der inhaltlichen Unterschiede treffen.
Qualitätskriterien für den Wahl-O-Mat (1)
- Parteipolitische Neutralität
- keine Verbindung mit kommerziellen Interessen (inhaltlich und gestalterisch)
- Aufgreifen der wesentlichen politischen Fragestellungen zu einer Wahl (Relevanz des Themas zumindest für die Dauer einer Legislaturperiode)
- Authentischer Bezug einzelner Antworten/Wertungen zu den Aussagen der zur Wahl stehenden Parteien (Wahlprogramme)
- Autorisierung der Antworten durch die Parteivorstände
- Deutliche Unterscheidbarkeit der Positionen der Parteien
Qualitätskriterien für den Wahl-O-Mat (2)
- Nutzerfreundlichkeit in der Handhabung des Tools
- Konzentration auf das Wesentliche, Verzicht auf inhaltliche oder visuelle Ablenkungen
- Spielerischer Anreiz bei Beibehaltung der Seriosität
- Transparenz des Zustandekommens des jeweiligen Ergebnisses
- Direkter Vergleich zwischen den Positionen der Nutzer/innen und denen der Parteien
- Links zu seriösen Wahlseiten und Anbietern
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