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Aktivierendes Projekt zur Beteiligung Jugendlicher
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Zielsetzung und Einführung |  |
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Die im Projekt "PlebisCity" zu verwirklichende beteiligungsorientierte Jugendarbeit soll als Quelle der Partizipation und Motivation von Jugendlichen zwischen 14 und 25 Jahren dienen, an politischen Fragen mitzuwirken und sich in Entscheidungsprozesse einzubringen.
Jugendliche als Akteure
Jugendliche stehen als eigentliche Akteure im Zentrum des Projektes und erforschen u.a. durch aktivierende Befragungen sowohl ihre eigenen Interessen als auch die lokalen und überregionalen Handlungsmöglichkeiten, die ihnen zur Durchsetzung ihrer Interessen zur Verfügung stehen. Dabei bewegen sich die Jugendgruppen innerhalb und außerhalb von Schule aufeinander zu und arbeiten gemeinsam daran, ihre Lebensbedingungen in der eigenen Stadt zu verbessern.
Die Projektergebnisse werden, gestützt durch die eigenen Umfrageergebnisse, ausgewählten Entscheidungsträgerinnen und -trägern vorgestellt. Die Durchsetzung der Forderungen wird durch selbst entwickelte Maßnahmen verfolgt und deren Nachhaltigkeit evaluiert. Die Einbeziehung der lokalen Medien ermöglicht es, außer den lokalen Politikerinnen und Politikern vor Ort auch eine breite Öffentlichkeit in den Prozess mit einzubeziehen.
Schule und Jugendarbeit arbeiten zusammen
Die beiden Bereiche Schule und Jugendarbeit werden durch dieses Projekt aufeinander zu bewegt, was eine besondere Motivation der Multiplikatorinnen und Multiplikatoren auf beiden Seiten voraussetzt. Informationstexte über die (traditionellen) Arbeitsschwerpunkte von schulischer und außerschulischer Jugendarbeit sowie Vorschläge zu möglichen Berührungspunkten und Kooperationsideen ebnen den Weg für eine gelungene Zusammenarbeit. Wenn beiden Bereichen deutlich wird, dass die Zusammenarbeit zu beiderseitigem Vorteil ist und gleichzeitig auch die Jugendarbeit in einem Stadtteil, in einer Region unterstützt, dann wird es gelingen, dieses Projekt zu stabilisieren.
Für eine erfolgreiche Projektdurchführung ist neben der Auswahl der kooperierenden Partner wichtig, dass eine realistische Zeitplanung erfolgt. Gerade, wenn die Kooperation zwischen Schule und Jugendarbeit wenig eingeübt ist, empfiehlt es sich, zunächst ein überschaubares Projektziel zu wählen, das vom Erfolg getragen wird, und dann möglicherweise dazu führt, dass später auch größere Projekte in Angriff genommen werden.
30. November 2004 |  |
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