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Bundestagswahl 2009

REP

 
Logo der REPUBLIKANER
Logo der REPUBLIKANER
Gründungsjahr: 1983

Mitgliederzahl: 6.800

Bundesvorsitz: Dr. Rolf Schlierer

Kontakt: Berliner Str. 9 / 13187 Berlin






Partei-Profil
Autor: PD Dr. Steffen Kailitz, Technische Universität Dresden

"Die Republikaner" (REP) verstehen sich selbst als rechtskonservative Partei. Eine Zusammenarbeit mit den Parteien "Deutsche Volksunion" (DVU) und "Nationaldemokratische Partei Deutschlands" (NPD) lehnt die Parteispitze um Rolf Schlierer ab. Allerdings ist dieser Kurs innerparteilich umstritten.

Steht zur Wahl...

... in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Thüringen.

Die Partei bekennt sich im Unterschied zur NPD zum Grundgesetz. Die Kernforderung der REP lautet: "Bewahrung der deutschen Heimat, keine multikulturelle Gesellschaft, kein Vielvölkerstaat" (Partei-Programm S. 14). Für Ausländer gibt es daher nach Ansicht der REP nur zwei Alternativen: Assimilierung oder Ausweisung.

Das Grundrecht auf Asyl wollen die REP abschaffen. Die Ablehnung der Zuwanderung wurzelt in dem Wunsch nach einer ethnisch homogenen Gemeinschaft. Dabei sollen möglichst alle ethnischen Deutschen innerhalb der Staatsgrenzen und alle ethnischen Nicht-Deutschen außerhalb der Staatsgrenzen leben. Die REP fordern auch sozialpolitisch eine eindeutige Differenzierung zwischen Leistungen für Deutsch und Nicht-Deutsche, wie z.B. die "Zurückweisung von Ausländern, die von vornherein sozialhilfebedürftig wären" (Partei-Programm S. 33).

Das Gebiet der neuen Bundesländer bezeichnen die REP als "Mitteldeutschland" und beziehen sich damit auf ein Deutschlandbild in den Grenzen des Deutschen Reiches. Lange beklagten sie sich darüber, dass "Ostdeutschland" (die Ostgebiete des Deutschen Reiches) im Rahmen der Vereinigung von "Westdeutschland" und "Mitteldeutschland" ausgeklammert worden sei und bestreiten noch immer die Rechtmäßigkeit der Anerkennung der Oder-Neiße-Grenze durch die deutsche Regierung im Rahmen des Zwei-Plus-Vier-Vertrags.

Wirtschaftspolitisch stehen die REP für Protektionismus. Sie wollen "Schutzzölle gegen unlautere Konkurrenz" und einen "Schutz deutscher Unternehmen vor feindlichen Übernahmen aus dem Ausland". Daher will die Partei auch "raus aus dieser EU" (Wahlslogan bei der Europawahl 2009) und stattdessen einen Bund souveräner Nationalstaaten.


01. September 2009

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