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Computer
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Computer für Vorschulkinder? |

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Worauf sollten Eltern achten?
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Computerunterricht für Vorschulkinder © Stock.XCHNG / Norbert Machinek
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Kinder machen heute früh Erfahrungen mit dem Computer. Vielleicht haben Sie auch schon bei ihren Kindern beobachtet, wie interessiert und motiviert sie im Umgang mit dem Computer sind. Aber ist es auch erzieherisch sinnvoll, dass Kinder bereits im Vorschulalter am Monitor sitzen? Gibt es überhaupt geeignete Programme für dieses Alter? Ob sich Kinder schon vor ihrer Einschulung mit dem Computer beschäftigen sollen, wird umstritten bleiben. Am Besten können Sie dies als Eltern beurteilen, wenn sie ihr Kind bei seinen ersten Schritten am Computer begleiten, elektronische Lernspiele ausprobieren oder mit einem Malprogramm zeichnen. Beim gemeinsamen Umgang mit dem Computer und im Gespräch mit dem Kind erkennen Sie, was das Kind davon versteht, was ihm Spass macht oder wo notwendige Grenzen zu ziehen sind. Im Gespräch erfahren Sie, was das Kind bereits weiß.
Folgende Hinweise sollten Sie beachten:
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Eine gute Ausstattung. Abzuraten ist von billigen Kleincomputern, die man in Kaufhäusern oder Spielzeugläden kaufen kann. Es hat sich gezeigt, dass diese für Kinder gedachten Computer relativ wenig Spiel- und Lernmöglichkeiten und meist ein schlechtes Bildschirmbild bieten.
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Stellen Sie besser den eigenen Computer zur Verfügung. Es gibt spezielle Tastaturen für kleine Kinderhände und Computermäuse mit extra großen Tasten.
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Setzen Sie Ihr Kind auf einen Stuhl, auf dem es gut die Maus erreicht und ohne große Mühen auf den Bildschirm schauen kann.
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Für Vorschulkinder eignen sich besonders Kreativprogramme, mit denen man zeichnen und gestalten kann.
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Setzen Sie sich gemeinsam mit Ihrem Kind an den Computer: Zeichnen Sie zusammen ein Bild, lösen Sie Rätsel, machen Sie zu zweit ein Puzzle oder surfen Sie durch eine CD-ROM.
Was sind gute Programme für Kinder?
Folgende Kriterien sollten bei der Anschaffung von Software für Kinder im Vorschulalter eine grobe Orientierung bieten.
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Interaktivität:
Ist das Programm interaktiv und multimedial? Werden dem Nutzer durch die Verknüpfung verschiedener Medien (Bilder, Filme, Texte und Töne) unterschiedliche Wege innerhalb des Spiels angeboten?
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Navigation und Bedienung:
Bietet das Spiel eine einfache, überschaubare Navigation und werden grundlegende 'Spielregeln' im Rahmen des Spiels (also nicht im Begleitheft) selbst erklärt (sprachliche Spielhilfen)? Ist die Navigation so gestaltet, dass sich das Kind einen Überblick über seinen Standort verschaffen kann? Lässt sich das Spiel einfach installieren?
Spieler und Spielstand: Lässt sich der Spielstand speichern? D.h. ein Spieler kann an dem Punkt des Spiels weiterspielen an dem er aufgehört hat. Erfragt das Spiel, ob einer oder mehrere Spieler mitspielen?
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Form und Inhalt: Werden Sachinformationen richtig dargestellt und variantenreich, motivierend und kindgemäß vermittel? Sorgt das Spiel für einen Ausgleich zwischen Spannung und Entspannung zwischen Lernen und Unterhaltung?
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Grafik und Akustik: Ist die grafische und akustische Gestaltung der angegebenen Altersgruppe entsprechend umgesetzt? Dies ist allerdings häufig ''Geschmachsache''!
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Aufforderungscharakter: Fordert das Spiel auch zu spielbezogenen, nicht-medialen Aktivitäten (z.B. Malen, Experimentieren, Kochen, Feiern, Basteln usw.) auf und erlaubt es diese Anregungen auch auszudrucken (z.B. Kochrezept)?
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Hinweise und Service:
Werden auf der CD, per Begleitheft oder im Internet Hilfen und Hinweise für Eltern und Pädagoginnen über den Aufbau, die Ziele und die Einsatzmöglichkeiten des Spiels gegeben? Liefern die Produzenten über das Internet zum gekauften Spiel weitere (kostenlose) Spielmöglichkeiten?
Wie verschafft man sich einen Überblick?
Wo bekomme ich Rat für geeignete Spiele und wo kann ich mir die Software vor dem Kauf anschauen? Viele Stadtbibliotheken haben auch ein gutes Spiel- und Lernsoftware-Sortiment. Um einen Eindruck zu bekommen, was auf dem Spiel- und Lernsoftware-Markt angeboten wird und um eigene Maßstäbe auszubilden, ist es empfehlenswert, dort Software auszuleihen. Außerdem gibt es z. B. in der Multimediaabteilung des Kaufhauses so genannte Demo-Versionen, auf denen nur ein kleiner Teil des gesamten Spiels zu sehen ist. Damit können Sie sich einen Überblick über die Geschichte, die Grafik und die Lernziele verschaffen. In Software-Ratgebern werden von Fachmännern Empfehlungen, Erfahrungen und Überblicke über Software und ihre Anwendung gegeben. Außerdem bietet auch das Internet aktuelle Informationen über Lern- und Spielsoftware.
Computer bewirken keine Wunder
Bedenken sollten wir, dass Computer keine Wunder bewirken, sondern lediglich Maschinen sind. Häufig wird behauptet, dass das Lernen mit dem Computer besonders effektiv sei, weil die Nutzerinnen und Nutzer über mehrere Sinneskanäle (Ohr und Auge) angesprochen werden und in eine interaktive Beziehung zu dem Spielinhalt treten. Dennoch müssen Kinder die Informationen verarbeiten und an ihre bestehenden Erfahrungen anknüpfen. Dies geschieht indem das bereits Vorhandene mit dem Neuen in Verbindung gebracht wird. Verknüpfungen entstehen in Gesprächen beim gemeinsamen Lernen am Computer, beim nachträglichen Anwenden von Gelerntem, beim Wiederholen von Inhalten, beim Verstehen und Zuordnen von Begriffen oder beim Vergleich von Realerfahrung und Medieninformation. Bei diesen Verknüpfungen können und müssen nach wie vor wir Erwachsenen behilflich sein. Verknüpfen Sie die Computerwelt mit der realen Welt: Blätter sammeln und am Computer bestimmen, Vogelstimmen von einer CD-ROM am Computer hören und dann in der Natur herausfinden, welche Vögel gerade gesungen haben.
Weitere Informationen:
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10. Februar 2012
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Online-Angebot der bpb |
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HanisauLand
HanisauLand gibt es auch im Netz: Hier finden Kinder Tipps in Bärbels Bücherkiste und Egons Filmpalast, Comics, Kalender und Spiele, und für Eltern und Lehrer gibt es Materialien und Links zu weiteren Kinderseiten. |
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Webseite |
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spielbar.de
spielbar.de informiert über Computerspiele und erstellt pädagogische Beurteilungen. Eltern, Gamer und Pädagogen sind eingeladen, ihre eigenen Beurteilungen, Meinungen und Kommentare zu veröffentlichen. |
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Links ins Internet |
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Ergebnisse einer Befragung über Visionen zur Medienkompetenz
Orientierungshilfen und Datenbanken zum Thema Medienpädagogik und Medienkompetenz
Besprechung von Kindersendungen und medienpädagogische
Ratschläge rund ums Thema Fernsehen |
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Dossier |
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Kinder sehen Krieg
Jeden Tag tragen Medien die Krisen in unsere Kinderzimmer. Wie gehen Jungen und Mädchen damit um? Kindernachrichten aus der ganzen Welt bieten Hilfe. |
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