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Bundestagswahl 2009

DIE VIOLETTEN

 
Logo der VIOLETTEN
Logo der VIOLETTEN
Gründungsjahr: 2001

Mitgliederzahl: ca. 1.200

Bundesvorsitz: Bruno Walter

Kontakt: Wohnbacher Str. 12 / 61200 Wölfersheim



Partei-Profil
Autor: Dr. Stefan Braun, Universität Lübeck

Die Partei "Die Violetten, für spirituelle Politik" (DIE VIOLETTEN) wurde 2001 laut eigenen Angaben als "alternative spirituelle Politik im neuen Zeitalter" gegründet. Sie versteht sich selbst als Vertreterin spiritueller Menschen, die ihrer ganzheitlichen Weltsicht in der Politik Geltung verschaffen möchten. Mithin nehmen Spiritualität – verstanden als individuelle Verpflichtung zum Wohle allen Seins – und deren Auswirkung auf Gesellschaft und Politik einen zentralen Platz in der Anschauung und dem Programm dieser postmaterialistischen Partei ein.

Steht zur Wahl...

... in Baden-Württemberg, Bayern und Berlin.

Trotz ihres im Parteiprogramm manifestierten Anspruchs, das Gesamtspektrum politischer Themen abzubilden, konzentriert sich die Partei auf wenige Bereiche im innenpolitischen Kontext. Dazu gehören Bildung und Erziehung, Wirtschaft und Finanzen sowie Arbeit und Umwelt. Zentral ist die Vision einer kooperativen und nachhaltigen Politik, die sich aus gegenseitigem Respekt und gelebter Menschlichkeit speist. Darüber hinaus lassen die Violetten aber andere Politikfelder, wie bspw. die Außen-, Sicherheits- oder auch Forschungspolitik weitestgehend unberücksichtigt.

Die Aussagen der Violetten zur Gesellschaft beruhen auf der Grundannahme, dass die größte Kraft der geistigen Welt die bedingungslose göttliche Liebe sei. Sie ist somit der weltanschauliche Glaubenssatz, der hinter jeder politischen Position steht und als Postulat des Parteiprogramms definiert werden kann. Auf ihrer Website beschreiben die Violetten als ihr Gesellschaftspolitisches Ziel, das Gemeinwesen so gestalten zu wollen, dass jedes Individuum "seiner Seele folgt und dadurch ausgerichtet ist auf die göttliche Liebe im Denken, Reden und Handeln." Das soll durch Meditation und Lichtarbeit ebenso wie durch Öffentlichkeitsarbeit und Parlamentsmandate erreicht werden.


01. September 2009

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