Datenreport 2013

Datenreport 2013

Der Datenreport, den die Bundeszentrale für politische Bildung zusammen mit dem Statistischen Bundesamt (Destatis), dem Wissenschaftszentrum Berlin (WZB) und dem Soziooekonomischen Panel (SOEP) des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) 2013 in der 14. Auflage herausgibt, gehört mittlerweile zu den Standardwerken für all jene, die sich schnell und verlässlich über statistische Daten und sozialwissenschaftliche Analysen zu den aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen in der Bundesrepublik Deutschland informieren wollen. Die Statistik ermöglicht es, sich einen Überblick etwa über die Bevölkerungsentwicklung, den Arbeitsmarkt, den Gesundheitssektor bis hin zu Fragen politischer Partizipation zu verschaffen. Durch die wissenschaftliche Einordnung ergibt sich ein Gesamtbild der Lebensverhältnisse unserer Gesellschaft. Damit sind zwar die Grundlagen für einen rationalen politischen Diskurs gelegt, die Lösungen gesellschaftlicher Probleme aber nicht vorgegeben – sie müssen im demokratischen Willensbildungsprozess gefunden werden.

Journalisten, Studierende, aber auch Fachleute aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Verwaltung erhalten mit dem "Datenreport 2013" ein übersichtlich gestaltetes Handbuch, das sie mit den notwendigen Zahlen, Fakten und Argumenten versorgt, um an den öffentlichen Debatten zu den wirtschaftlichen, sozialen und politischen Trends in unserem Lande teilzunehmen.

Der Datenreport ist damit nicht nur ein Sozialbericht über den Zustand der Republik, sondern ein wichtiges Instrument politischer Bildung. Er stellt den Nutzerinnen und Nutzern Material zur Verfügung, das sie benötigen, um sich ein eigenes begründetes Urteil bilden zu können.

Thomas Krüger, der Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung

Hinweis: Den Datenreport 2016 finden Sie ab dem 3. Mai 2016 hier.

   

Datenreport: Kapitel 1

Bevölkerung und Demografie

Daten über Struktur und Entwicklung der Bevölkerung gehören zum grund­legenden Informationsbedarf für fast alle Bereiche von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Politik benötigt sie, weil viele Entscheidungen – beispielsweise im Bildungs- und Gesundheitswesen – nur auf der Grundlage gesicherter bevölkerungsstatistischer Angaben getroffen werden können. Weiter...

Datenreport: Kapitel 2

Familie, Lebensformen und Kinder

Allein oder zu zweit? Mit Trauschein oder in »wilder Ehe«? Als Familie oder ohne Kinder? Das menschliche Zusammenleben bietet vielfältige Möglichkeiten. Neben der traditionellen Familienform, den Ehepaaren mit Kindern, entstehen alternative Familienformen wie Lebensgemeinschaften mit Kindern und alleinerziehende Elternteile. Gleichzeitig prägen nicht familiale Lebensformen wie Alleinstehende zunehmend das Bild der Gesellschaft. Weiter...

Datenreport: Kapitel 3

Bildung

Die Bildungspolitik in Deutschland steht auch in diesem Jahrzehnt im Blickpunkt der Öffentlichkeit. Die Ergebnisse der PISA-Studie (Programme for International Student Assessment) 2009 zeigten eine signifikante Verbesserung der Lesekompetenz seit dem Jahr 2000 und eine Verbesserung der mathematischen Kompetenz seit 2003. Trotzdem zählen deutsche Schülerinnen und Schüler im internationalen Kompetenzvergleich noch nicht zur Spitzengruppe. Weiter...

Datenreport: Kapitel 4

Wirtschaft und öffentlicher Sektor

Die Aufgabe von Wirtschaftsstatistiken ist es, wirtschaftliche Vorgänge in der Volkswirtschaft zu erfassen, die Daten aufzubereiten und sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Finanzstatistiken liefern Daten zu wichtigen Fragen der öffentlichen Finanzwirtschaft. Sie zeigen, welche Einnahmen den Kern- und Extrahaushalten des öffentlichen Gesamthaushalts zugeflossen sind, welche Ausgaben damit finanziert wurden und in welchem Umfang auf Fremdmittel oder Rücklagen zur Deckung eines etwaigen Finanzierungsdefizits zurückgegriffen werden musste. Weiter...

Datenreport: Kapitel 5

Arbeitsmarkt und Verdienste

Erwerbsarbeit spielt in Deutschland sowohl in gesellschaftlicher als auch in individueller Hinsicht eine zentrale Rolle. Unbestritten wird Arbeit als Hauptquelle zur Sicherung des Lebensunterhalts gesehen. Für viele Menschen ist der Verdienst der wichtigste Teil ihres Einkommens. Verdienste sind Arbeitseinkommen, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer für ihre Tätigkeiten regelmäßig beziehen. Weiter...

Datenreport: Kapitel 6

Private Haushalte – Einkommen, Ausgaben, Ausstattung

Die Einkommen der privaten Haushalte bilden die zentralen Ressourcen der Bürger für die Erreichung und Sicherung des individuellen Lebensstandards und wirken sich nicht zuletzt auch auf das Niveau der wahrgenommenen Lebensqualität aus. Die Verteilung der Einkommen in einer Gesellschaft gibt somit auch wesentlich darüber Auskunft, ob und inwieweit einzelne Bevölkerungsgruppen von der gesellschaftlichen Teilhabe ausgeschlossen sind oder von einem Ausschluss gefährdet sind. Weiter...

Datenreport: Kapitel 7

Sozialstruktur und soziale Lagen

Probleme der sozialen Ungleichheit und der Verteilung finden gegenwärtig insbesondere angesichts der verschärften wirtschaftlichen Situation und der stagnierenden Einkommensentwicklung wieder große Aufmerksamkeit. Mit den veränderten Rahmenbedingungen sind politische Diskussionen und Konflikte verbunden, aber auch unmittelbare Konsequenzen für die Verteilung des Wohlstands sowie die soziale Lage und Stellung verschiedener Bevölkerungsgruppen in der gesellschaftlichen Statushierarchie. Weiter...

Datenreport: Kapitel 8

Gesundheit und soziale Sicherung

Gesundheit ist ein wichtiger gesellschaftlicher und individueller Wert, der auch Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden umfasst. Die Förderung und der Erhalt von Gesundheit benötigt dabei in der Regel geringere Ressourcen aus dem Gesundheitssystem als der Versuch, Gesundheit wiederherzustellen. Eine gute Gesundheit zu erhalten, verlangt vom Einzelnen, seine individuellen Gesundheitsressourcen zu mobilisieren und gesundheitliche Risikofaktoren zu vermeiden. Weiter...

Datenreport: Kapitel 9

Öffentliche Sicherheit und Strafverfolgung

Das Bedürfnis nach öffentlicher Sicherheit gehört zu den wenigen Grundbedürfnissen, über die es einen allgemeinen Konsens in der Gesellschaft gibt. Die Garantie der öffentlichen Sicherheit – namentlich die Unversehrtheit der Rechtsordnung und der grundlegenden Einrichtungen des Staates sowie von Gesundheit, Ehre, Freiheit und Vermögen seiner Bürger – macht daher eine wesentliche Komponente der individuellen Wohlfahrt und der gesellschaftlichen Lebensqualität aus. Weiter...

Datenreport: Kapitel 10

Räumliche Mobilität und regionale Unterschiede

Gerne wird darauf verwiesen, dass die Zahl der Wege, die Jeder und Jede durchschnittlich am Tag zurücklegen, seit Jahrhunderten etwas höher als drei liegt. Das mag stimmen, obwohl der statistische Beweis über einen so langen Zeitraum schwer zu erbringen sein dürfte. Für das letzte Jahrzehnt zumindest ist gesichert, dass nicht nur die durchschnittliche Wegeanzahl, sondern auch die Wegelänge sowie die »Unterwegszeit pro Person« weitgehend konstant geblieben sind. Weiter...

Datenreport: Kapitel 11

Umwelt und Nachhaltigkeit

Die Aktivitäten in einer Volkswirtschaft, die statistisch durch die Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (VGR) beschrieben werden, sind wesentliche Auslöser von Umweltbelastungen. Um die Wechselwirkungen zwischen Wirtschaft und Umwelt abzubilden, wurden die Umweltökonomischen Gesamtrechnungen (UGR) des Statistischen Bundesamtes als Ergänzung zu den VGR entwickelt. Weiter...

Datenreport: Kapitel 12

Freizeit und gesellschaftliche Partizipation

Zur Untersuchung von Freizeitaktivitäten werden verschiedene statistische Informationsquellen genutzt. Außerhalb der Statistik wird häufig zwischen Kultur und Unterhaltung unterschieden. Eine strikte Trennung dieser beiden Aspekte ist jedoch kaum möglich, da kulturelle Angebote und Kulturgüter auch zur Unterhaltung beitragen. Weiter...

Datenreport: Kapitel 13

Demokratie und politische Partizipation

Ein freier und demokratischer Staat ist auf die aktive Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Inwieweit die Menschen ihre durch die Verfassung garantierten Rechte wirklich nutzen und Politik, Wirtschaft oder Kultur mit gestalten – darüber kann die amtliche Statistik wegen der meist sehr komplexen Zusammenhänge nur Anhaltspunkte liefern. Weiter...

Datenreport: Kapitel 14

Werte und Einstellungen

Für das subjektive Wohlbefinden sind die persönlichen Wertorientierungen, Ansprüche und Erwartungen von großer Bedeutung. Sie definieren den Bezugsrahmen, innerhalb dessen die bestehenden Lebensumstände und -bedingungen beurteilt werden. Wertorientierungen und individuelle Erwartungen sind keine unveränderlichen Größen, sondern unterliegen dem gesellschaftlichen Wandel und den sich wandelnden wirtschaftlichen Bedingungen. In diesem Kapitel soll untersucht werden, wie sich die Wertorientierungen, Ansprüche und Zukunftserwartungen der Deutschen in Ost- und Westdeutschland seit 1990 verändert haben. Weiter...

Datenreport: Kapitel 15

Deutschland in Europa

Die Europäische Union (EU) ist eine Gemeinschaft von 28 Mitgliedstaaten. Als jüngstes Mitglied trat am 1. Juli 2013 Kroatien bei. Bei Redaktionsschluss lagen zu den Themen dieses Kapitels für die gesamte Europäische Union allerdings nur Durchschnittswerte beziehungsweise Aggregate für die 27 bisherigen EU-Mitgliedstaaten (EU-27), also ohne Kroatien, vor. Weiter...

 

Datenreport

Datenreport 2016: Ein Sozialbericht für die Bundesrepublik Deutschland

Der Datenreport ermöglicht es, sich schnell und verlässlich über statistische Daten und sozialwissenschaftliche Analysen zu den gesellschaftlichen Entwicklungen in Deutschland zu informieren. Die Statistik gibt einen Überblick etwa über die Bevölkerungsentwicklung, den Arbeitsmarkt, den Gesundheitssektor bis hin zu Fragen politischer Partizipation. Weiter... 

Lexika-Suche

Zahlen und Fakten

Globalisierung

Kaum ein Thema wird so intensiv und kontrovers diskutiert wie die Globalisierung. "Zahlen und Fakten" liefert Grafiken, Texte und Tabellen zu einem der wichtigsten und vielschichtigsten Prozesse der Gegenwart. Weiter... 

Die soziale Situation in Deutschland

Wie sind die sozialen Aufgaben in Deutschland verteilt? Und für welche Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft müssen Lösungen gefunden werden? Das Online-Angebot hilft dabei, die soziale Situation in Deutschland besser einschätzen und beurteilen zu können. Weiter... 

Informationsportal Krieg und Frieden

Die weltweiten Militärausgaben sind 2013 leicht zurückgegangen - auf 1,7 Billionen US-Dollar. Welches Land gibt wie viel für sein Militär aus? Und wer bezieht die meisten Waffen aus Deutschland? Das interaktive Portal liefert Antworten auf sicherheitspolitische Fragen. Weiter... 

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