Datenreport 2016

Bildung



2,7 Mill.

Studierende waren im Wintersemester 2014/2015 an deutschen Hochschulen eingeschrieben.

7.500

Ausbildungsverträge wurden 2014 gegenüber dem Vorjahr weniger abgeschlossen.

30.300

chinesische Studierende waren im Wintersemester 2014/2015 an deutschen Hochschulen eingeschrieben.

786.000

Lehrkräfte unterrichteten im Jahr 2014 an deutschen Schulen.

6.300 €

gaben die öffentlichen Haushalte 2012 pro Schüler/-in aus.



Herausgeber dieses Kapitels: Destatis

Datenreport: Kapitel 3.1.

Bildungsbeteiligung, Bildungsniveau und Bildungsbudget

Die Bildungspolitik in Deutschland steht auch in diesem Jahrzehnt im Blickpunkt der Öffentlichkeit. Nach den Ergebnissen der PISA-Studie (Programme for International Student Assessment) 2012 liegen deutsche Schülerinnen und Schüler erstmals in allen drei Testbereichen (Lesekompetenz, mathematische Kompetenz und naturwissenschaftliche Kompetenz) deutlich über dem OECD-Durchschnitt. Weiter...

Datenreport: Kapitel 3.1.1

Allgemeinbildende und berufliche Schulen


Das Grundgesetz überlässt den Ländern im föderalen System die Gesetzgebungskompetenz für das Schulwesen. Im Rahmen ihrer Kulturhoheit gestalten die Länder ihr Bildungssystem entsprechend den regionalen Erfordernissen sowie den gesellschaftlichen und politischen Wertvorstellungen. Weiter...

Datenreport: Kapitel 3.1.2

Der sozioökonomische Status der Schülerinnen und Schüler 


Aufgrund der demografischen Entwicklung, des Strukturwandels sowie der zunehmenden Technologisierung und Globalisierung rechnen viele Experten in naher Zukunft mit einem Fachkräftemangel. Diesem kann nur begegnet werden, wenn das Bildungsniveau der Bevölkerung weiter ansteigt und die Begabungsreserven ausgeschöpft werden, indem alle gesellschaftlichen Schichten die gleichen Zugangschancen zur Bildung erhalten.
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Datenreport: Kapitel 3.1.3

Betriebliche Berufsausbildung


Im dualen Ausbildungssystem besuchen Jugendliche die Berufsschule und werden zusätzlich aufgrund der mit den ausbildenden Stellen beziehungsweise Betrieben abgeschlossenen Ausbildungsverträge auch praktisch am Arbeitsplatz ausgebildet. Dieses System hat den Vorteil, dass theoretischer und praktischer Lernstoff verknüpft wird. Für die Unternehmen dient die Ausbildung von Jugendlichen auch der Sicherstellung des eigenen Fachkräftenachwuchses. Das System ist im deutschsprachigen Raum sehr stark verbreitet. 
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Datenreport: Kapitel 3.1.4

Hochschulen


Der Hochschulbereich ist der Teil des Bildungssystems, in dem eine akademische Ausbildung vermittelt wird. Die Hochschulen sind von besonderer Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung und die Stellung Deutschlands im internationalen Wettbewerb, da sie wissenschaftlichen Nachwuchs qualifizieren und mit ihren Forschungsergebnissen die Grundlagen für Innovationen schaffen. Im Wintersemester 2014/2015 gab es in Deutschland insgesamt 427 staatlich anerkannte Hochschulen, darunter 181 Universitäten (einschließlich Theologischer und Pädagogischer Hochschulen sowie Kunsthochschulen) und 246 Fachhochschulen (einschließlich Verwaltungsfachhochschulen).
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Datenreport: Kapitel 3.1.5

Lebenslanges Lernen


Viele Erwerbstätige müssen damit rechnen, ihren ursprünglich erlernten Beruf in einer Zeit raschen technologischen Wandels nicht ein Leben lang ausüben zu können. Lebenslanges Lernen ist erforderlich, um mit den gesellschaftlichen und technologischen Entwicklungen Schritt zu halten, um auch künftig Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können. 
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Datenreport: Kapitel 3.1.6

Bildungsniveau der Bevölkerung


Die Qualifikation der Bevölkerung ist von großer gesamtwirtschaftlicher Bedeutung, da vor allem die Qualität der menschlichen Arbeitskraft (sogenanntes Humankapital) das Leistungsvermögen einer Volkswirtschaft bestimmt. Für den Einzelnen verbessert ein hoher Bildungsstand die Erwerbschancen sowie die Chancen auf eine individuelle Lebensführung und die aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Aktuelle Angaben über den Bildungsstand der Gesamtbevölkerung werden jährlich aus dem Mikrozensus gewonnen, der größten jährlich durchgeführten Haushaltsbefragung Deutschlands.
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Datenreport: Kapitel 3.1.7

Das Bildungsbudget für Deutschland


Die Höhe der Bildungsausgaben be-einflusst die Entwicklung des Bildungs-wesens entscheidend. Einen Überblick zur Ressourcenausstattung des Bildungs-wesens gibt das Bildungsbudget. Es orientiert sich an der Konzeption des lebenslangen Lernens. Der größte Teil des Bildungsbudgets entfällt auf die Ausgaben für formale Bildungspro-gramme (zum Beispiel Kinderkrippen, Kindergärten, Schulen, Hochschulen, betriebliche Ausbildung im dualen System) nach der Internationalen Stan-dardklassifikation des Bildungswesens (ISCED). Als nationale Ergänzung umfasst das Bildungsbudget zusätzlich Ausgaben für nicht formale Bildung (zum Beispiel betriebliche Weiterbildung). Weiter...

 

Dossier

Bildung

Bildung ist ein Grundrecht. Sie bereitet Menschen auf das Leben vor und verspricht sozialen Aufstieg. Vielen gilt sie als Universallösung für die Herausforderungen unserer Zeit. Findet die Bildungspolitik die richtigen Antworten? Das Dossier zeigt, worum es beim Thema Bildung heute geht. Weiter... 

Zahlen und Fakten

Top 15

15 ausgewählte Grafiken zeigen wichtige Aspekte aus den "Zahlen und Fakten"-Angeboten. Themen wie "Armut trotz Arbeit", "Entwicklung der öffentlichen Finanzen", "Grenzüberschreitender Warenhandel": mit unterschiedlich detaillierten Grafiken für den Einstieg und das vertiefte Studium, interaktiven Elementen zur besseren Verständlichkeit und den Daten, Texten und Grafiken zum Download. Weiter...