Datenreport 2016

Zeitverwendung und gesellschaftliche Partizipation

53 %

der erwerbstätigen Väter wünschten sich 2012/2013 weniger Arbeit.

21 €

gaben 2013 Haushalte von Personen zwischen 70 und 79 Jahren monatlich für Blumen und Gärten aus. Junge Haushalte zwischen 18 und 24 Jahren zahlten dafür hingegen nur 4 Euro im Durchschnitt.

33 Min.

wurden 2012/2013 pro Tag für Aktivitäten am Computer und Smartphone aufgewendet.

30 %

der Bevölkerung ab 16 Jahre engagierten sich 2013 ehrenamtlich.

9,6 %

der Deutschen waren 2012 Religion und Kirche sehr wichtig.

Datenreport: Kapitel 12.1


Zeitverwendung und Ausgaben für Freizeitaktivitäten


"Mehr Zeit für das Wesentliche" ist ein Wunsch, den man immer öfter hört. Viele Menschen fühlen sich in ihrem Alltag gestresst oder gehetzt, egal ob G8-Schüler, berufstätige Eltern oder Manager. Erwerbstätige haben oft das Gefühl, über zu wenig Zeit zu verfügen. Menschen, die nicht oder nicht mehr erwerbstätig sind, suchen oft einen sinnvollen Zeitvertreib. Für die individuelle und gesellschaftliche Lebensqualität ist die Verfügbarkeit von Zeit ein wichtiger Indikator.
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Datenreport: Kapitel 12.2


Religiosität und Säkularisierung


Weil jeder Mensch weiß, dass er sterben wird, muss er zwischen der erfahrbaren, diesseitigen Welt und dem nicht erfahrbaren, nur vorstellbaren Jenseits differenzieren. Die Unterscheidung zwischen Diesseits und Jenseits – also zwischen Immanenz und Transzendenz – wirft die metaphysische Frage nach dem Woher und Wohin der Welt und des eigenen Lebens auf. Religion ist ein System von Lehren, das eine Antwort auf diese Frage anbietet. Weiter...

Datenreport: Kapitel 12.3


Zivilgesellschaftliches Engagement


Für das Funktionieren der Gesellschaft, die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und für die Erhöhung der individuellen Lebensqualität hat das zivilgesellschaftliche Engagement einen unverzichtbaren Stellenwert. Die Bedeutung des zivilgesellschaftlichen Engagements nimmt angesichts der zunehmenden Individualisierung und dem damit verbundenem Verlust sozialer Bindungen zu. Weiter...