Wahl

Die Strichzeichnung zeigt im Vordergrund einen jungen Mann. Er wirft seinen Stimmzettel in eine Wahlurne. Links hinter ihm warten eine Frau und ein Mann mit ihren Stimmzetteln und rechts ist eine junge Frau in einem Rollstuhl zu sehen. (© bpb)
In Wahlen entscheidet das Volk
wer in einer Gemeinschaft Wichtiges bestimmen darf.


Eine Gemeinschaft kann zum Beispiel
ein Staat, ein Land, eine Gemeinde,
eine Firma, eine Klasse oder ein Verein sein.

Im Grundgesetz steht:
"Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus.
Sie wird vom Volke in Wahlen
und Abstimmungen […] ausgeübt".


Die Bürger und Bürgerinnen in Deutschland
Können zum Beispiel an der Wahl zum Bundestag teilnehmen.
Für die Demokratie ist wichtig,
dass viele dies tun.

Wahlen sind ein wichtiger Teil von Demokratie.
Denn es zeigt:
Das Volk bestimmt mit.

In Deutschland gibt es wichtige Regeln für politische Wahlen.
Im Grundgesetz steht:
"Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in
allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt".
Diese Regeln müssen eingehalten werden.

Eine Wahl ist allgemein:
Bei der Bundestagswahl heißt das:
Alle Deutschen dürfen wählen.
Egal wie viel Geld sie verdienen oder
welche Religion sie haben.
Man darf erst mit 18 Jahren wählen.

Eine Wahl ist unmittelbar:
Die Bürger wählen die Abgeordneten direkt.
So wie eine Klasse direkt einen Klassensprecher wählt.
Eine andere Art zu wählen ist die indirekte Wahl.
Zum Beispiel die Wahl der Schülervertretung
einer ganzen Schule.
Hier wählen die Schüler einer Klasse zuerst
den Klassensprecher.
Diese Klassensprecher wählen dann die Schülervertretung
der ganzen Schule.
Die Schüler haben die Schülervertretung indirekt gewählt.
Trotzdem vertritt die Schülervertretung alle Schüler.

Eine Wahl ist frei:
Alle Personen dürfen wählen, wenn sie wollen.
Es darf keinen Druck und keine Verbote geben.
Es bedeutet auch, dass man nicht wählen muss.

Eine Wahl ist gleich:
Alle Stimmen sind gleich wichtig.
Keine Stimme zählt mehr oder weniger.

Eine Wahl ist geheim:
Niemand darf zuschauen,
wen man wählt oder überprüfen,
wen man gewählt hat.
Deshalb gibt es Wahlkabinen.
In eine Wahlkabine muss man alleine hineingehen.
Wenn man wegen einer Behinderung Hilfe beim Wählen braucht,
darf man jemanden mitnehmen.

Mehr zur Bundestagswahl lesen Sie hier.


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