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Deflation


Mehr Angebot als Nachfrage



Deflation ist ein Begriff aus dem Finanz- und Wirtschaftsleben. Deflation bedeutet: Auf dem Markt sind mehr Waren und Güter vorhanden als es Käufer dafür gibt. Das Angebot ist also größer als die Nachfrage. Die Menschen haben nicht mehr genug Geld, um die Waren zu kaufen. Das führt dazu, dass die Preise fallen. Vielleicht denkt ihr, dass das doch eigentlich gut ist, wenn die Preise fallen, denn dann können die Waren günstiger gekauft werden. Am Anfang einer Deflation ist das vielleicht der Fall, aber wenn über längere Zeit die Preise sinken, verdienen die Unternehmer auch nicht mehr so viel wie erwartet. Dann müssen sie weniger herstellen, brauchen auch weniger Mitarbeiter und müssen möglicherweise einige entlassen. Vielleicht werden sie die Löhne senken, um Kosten zu sparen. Insgesamt bekommt auch der Staat weniger Geld, weil weniger Steuern gezahlt werden. Das Wort kommt übrigens aus dem Lateinischen und bedeutet "Abschwellung".

Inflation
Bei einer Inflation ist die Entwicklung umgekehrt. Es ist viel Geld vorhanden, aber es gibt zu wenig Waren. Deswegen steigen die Preise.

Aufpassen
Die Wirtschafts- und Finanzpolitiker/-innen achten darauf, dass Deflation und Inflation nicht zu stark ansteigen. Sollte die Entwicklung zu sehr in die eine oder andere Richtung gehen, versuchen sie gegenzusteuern.


Quelle: Gerd Schneider / Christiane Toyka-Seid: Das junge Politik-Lexikon von www.hanisauland.de, Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2019.



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