Ehrenamt


Engagement für eine wichtige Sache



Ehrenamtlich engagierte Menschen wirken mit in Vereinen, sozialen Diensten, in der Kirche oder anderen Organisationen. Sie setzen sich für eine Sache ein, die ihnen besonders am Herzen liegt. Dies tun sie oft, um anderen Menschen zu helfen. So arbeiten zum Beispiel für den Deutschen Kinderschutzbund ungefähr 10.000 Ehrenamtliche und leisten damit einen sehr wichtigen Beitrag zur Arbeit des Kinderschutzbundes.
Junge Pfadfinder bei einem Treffen in Thüringen. Ihr Motto: Jeden Tag eine gute Tat!Junge Pfadfinder bei einem Treffen in Thüringen. Ihr Motto: Jeden Tag eine gute Tat! (© AP Photos)


Ohne Bezahlung und meistens freiwillig



Menschen, die ein Ehrenamt bekleiden, erhalten keine Bezahlung für ihre Tätigkeit, manchmal werden ihnen ihre Kosten ersetzt. Gelegentlich gibt es aber besondere Anerkennungen für Menschen, die ein Ehrenamt ausüben. In vielen Gemeinden werden heute Ehrenamtskarten verliehen. Damit können Menschen, die sich besonders ehrenamtlich hervorgetan haben, zum Beispiel die städtischen Museen oder Freibäder zum halben Preis besuchen. Die meisten Ehrenämter werden freiwillig ausgeübt. Aber: Es gibt auchEhrenämter, die nicht freiwillig sind, sondern die übernommen werden müssen. Wenn ein Gericht einen Bürger als Schöffen bestimmt, also als ehrenamtlichen Richter in einem Prozess, so muss derjenige das Amt übernehmen. Auch eine ehrenamtliche Tätigkeit als Wahlhelfer ist Pflicht, wenn die Gemeinde jemanden dazu bestimmt.


Quelle: Gerd Schneider / Christiane Toyka-Seid: Das junge Politik-Lexikon von www.hanisauland.de, Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2018.



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