Einigungsvertrag


Vereinigung von Bundesrepublik Deutschland und DDR



Nach dem Fall der Berliner Mauer im Herbst 1989 und dem Zusammenbruch der DDR stand der Einheit Deutschlands nichts mehr im Wege. Die Regierungen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR erarbeiteten 1990 den "Einigungsvertrag". Am 31. August 1990 unterzeichneten sie in Bonn die Vereinbarungen, die mehr als 1000 Seiten umfassten. Der wichtigste Inhalt dieses Vertrages war die Auflösung der DDR und ihr Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland. Festgelegt wurde im Einigungsvertrag auch, dass Berlin die Hauptstadt wird.
Unterschriftenseite des Einigungsvertrages zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR.Unterschriftenseite des Einigungsvertrages zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR. (© Bundesbildstelle)


Tag der Deutschen Einheit
Der Vertrag trat am 3. Oktober 1990 in Kraft, ist also seit diesem Tag gültig. Das Grundgesetz der Bundesrepublik gilt seitdem für ganz Deutschland. Der 3. Oktober ist nun der deutsche Nationalfeiertag. Man nennt diesen Tag „Tag der Deutschen Einheit“.


Quelle: Gerd Schneider / Christiane Toyka-Seid: Das junge Politik-Lexikon von www.hanisauland.de, Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2019.



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