Straßenkinder

Straßenkinder haben keinen festen Wohnsitz. Sie leben auf der Straße und sind ganz auf sich selbst gestellt. Dafür kann es viele Gründe geben. Sie reichen vom Streit mit den Eltern über Drogensucht bis zu totaler Armut der Familien, aus denen diese Kinder kommen. Um überleben zu können, müssen die Kinder häufig schlecht bezahlte Jobs übernehmen, also Kinderarbeit leisten. Oft stehlen sie oder machen andere kleinkriminelle Dinge, weil sie anders ihre Existenz nicht sichern können. Oft nutzen auch Gangster ihre elende Lage aus und zwingen sie, für sie zu arbeiten, manchmal sogar als Kinderprostituierte. Straßenkinder gibt es nicht nur in den ärmeren Ländern der Dritten Welt. Man kann sie auch in den großen Städten der Industriestaaten finden.


Quelle: Gerd Schneider / Christiane Toyka-Seid: Das junge Politik-Lexikon von www.hanisauland.de, Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2019.



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