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Transferleistung

Deutschland ist ein Sozialstaat. So steht es im Grundgesetz. Es soll niemand allein gelassen werden, wenn er in Not gerät. Die Gemeinschaft aller, also der Staat, soll dann Hilfen gewähren. Zu diesen Hilfen gehören die sogenannten Transferleistungen. „Transfer“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „hinüberbringen“, „übertragen“. Transferleistungen sind Zahlungen, die ohne Gegenleistung des Empfängers vom Staat gezahlt werden. Zumeist ist die Voraussetzung dafür, dass der Empfänger bedürftig ist. Das ist zum Beispiel beim Arbeitslosengeld II („Hartz IV“) so oder beim Wohngeld oder auch beim BAFöG. Es gibt aber auch Transferleistungen, die ohne Nachweis der Bedürftigkeit gezahlt werden wie zum Beispiel das Kindergeld oder das Elterngeld.


Quelle: Gerd Schneider / Christiane Toyka-Seid: Das junge Politik-Lexikon von www.hanisauland.de, Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2019.



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