UNO


Gründung nach dem Zweiten Weltkrieg



Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde 1945 die "United Nations Organization" (auf Deutsch "Vereinte Nationen", abgekürzt UNO oder VN) mit Sitz in New York gegründet. Die Staaten, die sich in der UNO zusammenschlossen, wollten verhindern, dass sich solche Weltkriege wiederholen. Heute sind fast alle Staaten der Erde Mitglieder der UNO. Wenn es Probleme zwischen Staaten gibt, versucht die UNO zu vermitteln und damit einen Krieg zu verhindern.
Die Plastik in Form eines verknoteten Revolvers steht vor dem Gebäude der Vereinten Nationen in New York. Der schwedische Künstler Carl Fredrik Reuterswärd hat es geschaffen. Es wurde den Vereinten Nationen 1988 von Luxemburg geschenkt.Die Plastik in Form eines verknoteten Revolvers steht vor dem Gebäude der Vereinten Nationen in New York. Der schwedische Künstler Carl Fredrik Reuterswärd hat es geschaffen. Es wurde den Vereinten Nationen 1988 von Luxemburg geschenkt. (© picture alliance / dpa)


Ziele der UNO



Die Ziele der UNO sind: die Erhaltung des Weltfriedens und die internationale Sicherheit, die freundschaftliche Zusammenarbeit der Mitglieder sowie der Schutz der Menschenrechte. Die UNO hat viele Unterorganisationen gegründet. Eine davon ist das Weltkinderhilfswerk UNICEF, das sich um Kinder in der ganzen Welt kümmert. Eine andere ist die UNESCO.
Am Eingang des UNO-Hauptquartiers in Genf sieht man die Fahnen aller UNO-Mitgliedsstaaten.Am Eingang des UNO-Hauptquartiers in Genf sieht man die Fahnen aller UNO-Mitgliedsstaaten. (© picture-alliance / GODONG)


UNO-Sicherheitsrat



Sehr oft hört man vom Sicherheitsrat der UNO. Der Sicherheitsrat trägt die Hauptverantwortung, wenn es darum geht, dass Streitigkeiten zwischen Ländern beigelegt werden sollen. Im Sicherheitsrat sind immer die USA, Russland, China, Frankreich und Großbritannien vertreten. Sie sind "ständige Mitglieder". Andere Länder gehören nur zeitweise zum Sicherheitsrat. Die ständigen Mitglieder des Sicherheitsrates können ein Veto gegen Resolutionen einlegen, die von der Mehrheit der Mitgliedsstaaten gefasst wurden. Damit wird dann dieser Beschluss aufgehoben.


Quelle: Gerd Schneider / Christiane Toyka-Seid: Das junge Politik-Lexikon von www.hanisauland.de, Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2017.




 

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