Verschuldung


Schulden machen



Wenn ihr euch etwas Teures kaufen wollt, zum Beispiel einen CD-Spieler, müsst ihr sicher erst eine Weile euer Taschengeld sparen. Leiht ihr euch das Geld dafür von euren Eltern, so macht ihr Schulden und müsst das geliehene Geld in Raten, also in vielen kleinen Beträgen, abbezahlen. Und wenn ihr das öfters macht, euch auch Geld bei Schulkameraden leiht und die Schulden anwachsen, dann seid ihr bald verschuldet. Auch Familien können sich schwer verschulden durch große Ausgaben, die man nicht vorhergesehen hat, oder durch Kredite bei der Bank, die man nicht zurück zahlen kann.

Schuldner-Beratung kann helfen
Oft hilft dann nur noch die sogenannte Schuldner-Beratung, wo man mit einer Fachfrau oder einem Fachmann gemeinsam überlegt, in welchen kleinen Schritten man wieder von seiner Verschuldung los kommt.


Staatsschulden



Auch der Staat macht immer wieder Schulden. Wenn er sehr viel mehr Geld ausgibt, als es der Staatshaushalt verkraftet, ist er sehr verschuldet. Dann muss er jedes Jahr große Beträge alleine für die Zinsen aufbringen. Die Regierung muss dann überlegen, wo sie am besten sparen kann, um den Schuldenberg wieder abzubauen. Denn Geld, das für die Tilgung von Schulden verwendet werden muss, kann nicht für andere wichtige Dinge ausgegeben werden.


Quelle: Gerd Schneider / Christiane Toyka-Seid: Das junge Politik-Lexikon von www.hanisauland.de, Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2019.



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