Stammwähler/in

Von „Stammwählern“ und „Wechselwählern“ hört man vor allem während der Wahlkämpfe. Vor allem bei Umfragen unterscheidet man die beiden Gruppen.
Die Stammwähler sind die treuen Wähler/innen einer Partei. Sie wählen immer die gleiche Partei. Auch wenn der Stammwähler nicht immer zufrieden mit der Politik der Partei ist, bleibt er ihr trotzdem treu. Die Gründe sind unterschiedlich. Vielleicht ist der Stammwähler von seiner Partei begeistert, hält ihre Politik grundsätzlich für gut. Oder vielleicht glaubt er, dass die Partei in jedem Fall besser ist als alle anderen oder er wählt er sie aus Tradition.
Stammwähler sind Wähler, mit deren Stimmen die Parteien bei den Wahlen fest rechnen. Zumeist können sich die Parteien auf ihre Stammwähler verlassen. Aber sicher sein können sie nicht. Denn es kann auch sein, dass Stammwähler gar nicht zur Wahl gehen. Deswegen werben die Parteien bis zum Ende des Wahlkampfes auch bei den Stammwähler um deren Stimme.


Quelle: Gerd Schneider / Christiane Toyka-Seid: Das junge Politik-Lexikon von www.hanisauland.de, Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2019.



Lexika-Suche

Online-Angebot

Wir waren so frei - im Unterricht

Umbruchszeit 1989/1990 - hier finden Sie Unterrichtsmaterialien zu privaten Filmen, Fotos und Erinnerungen jenseits der offiziellen Berichterstattung mit umfangreichen Arbeits- und Informationsmaterialien für den Online- und Offline-Unterricht.

Mehr lesen auf unterricht.wir-waren-so-frei.de