Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (abgekürzt: EEG) ist ein wichtiger Teil der sogenannten Energie-Wende in Deutschland. Nach dem Atomunglück in Japan 2011 beschloss die Bundesrepublik Deutschland, so schnell wie möglich die Energieversorgung durch Atomkraft zu beenden. Das EEG regelt den Ausbau erneuerbarer Energien. Es soll dafür sorgen, dass erneuerbare Energien wie Windkraft, Sonnenenergie, Wasserkraft oder Biomasse bei der Energieversorgung in Deutschland bevorzugt werden gegenüber den fossilen Energien wie Kohle und Erdöl und Erdgas. So sollen eine nachhaltige Energieversorgung sichergestellt und die Vorräte an fossilen Energien geschont werden. Ein wichtiger Bestandteil des Gesetzes besteht darin, dass die Unternehmen, die das Land mit Energie versorgen, Strom vor allem aus erneuerbaren Energien erzeugen. Die dabei entstehenden zusätzlichen Kosten müssen von den Endverbrauchern, also von der Industrie sowie von den Privathaushalten, übernommen werden. Diese Kostenregelung ist in der sogenannten EEG-Umlage festgelegt.


Quelle: Gerd Schneider / Christiane Toyka-Seid: Das junge Politik-Lexikon von www.hanisauland.de, Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2019.



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