Kibaki, Mwai

Kenia, *Gatuyaini 15.11.1931; seit 2002 Staatspräsident

Angehöriger des Volkes der Kikuyu; Studium der Volkswirtschaft, Geschichte und Politik in Kampala (damals Britisch-Ostafrika) und an der London School of Economics; 1963-91 Mitglied der früheren Einheitspartei Kenya African National Union (KANU); seit der Unabhängigkeit 1963 Mitglied des Parlaments; 1966-69 Handels- und Industrieminister, 1969-82 Minister für Finanzen und Wirtschaftsplanung, 1982-88 Innenminister; 1991 nach Einführung des Mehrparteiensystems Gründung der Democratic Party (DP); 1992 und 1997 erfolglose Kandidatur für die Präsidentschaft; 2002 Sieg bei den Präsidentschaftswahlen als Kandidat des Wahlbündnisses National Rainbow Coalition (NARC), 30.12.2002 Amtsantritt als Nachfolger von Daniel arap Moi; 2007 Bestätigung bei stark umstrittenen Präsidentschaftswahlen