Freitag

(arab. yaum al-­jumʿa, «Tag der Versammlung»), an dem Muslime das obligator. Gebet zur Mittagszeit in der Gemeinschaft verrichten sollen. Dieses Gebet findet im Allgemeinen unter Leitung eines Imam in einer Moschee, in größeren Orten einer besonderen Freitagsmoschee, statt. Anders als die anderen Gebete ist es mit einer Predigt verbunden, die an manchen Orten, z. B. in Kairo, durch Lautsprecher auch außerhalb der Moschee übertragen wird.

Autor/Autorinnen:
Prof. Dr. Ralf Elger, Universität Halle, Orientalistik


Quelle: Elger, Ralf/Friederike Stolleis (Hg.): Kleines Islam-Lexikon. Geschichte - Alltag - Kultur. München: 6., aktualisierte und erweiterte Auflage 2018.



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