BGB-Gesellschaft

Gesellschaft des bürgerlichen Rechts, GbR

eine Personenvereinigung, die für gewerbliche und nicht gewerbliche Zwecke gegründet werden kann. Sie ist keine Handelsgesellschaft, da sie den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) und nicht des Handelsgesetzbuches (HGB) unterliegt. Die BGB-Gesellschaft ist eine häufig vorkommende Unternehmensform, um z. B. gemeinschaftlich eine Arztpraxis oder eine Steuerberaterkanzlei zu betreiben.

Die Zahl der Gesellschafter ist unbegrenzt, die Geschäftsführung und Vertretung steht allen Gesellschaftern gemeinsam zu, die Finanzierung leisten alle Gesellschafter durch ihre gleichen Beiträge, wenn nichts anderes vereinbart wird. Das Vermögen der Gesellschaft ist gemeinschaftliches Vermögen der Gesellschafter, wobei ein einzelner Gesellschafter nicht über seinen Anteil gegen den Willen der anderen am Gesellschaftsvermögen verfügen kann. Für Verbindlichkeiten haften die Gesellschafter unmittelbar, unbeschränkt und gesamtschuldnerisch, also gemeinsam.


Duden Wirtschaft von A bis Z: Grundlagenwissen für Schule und Studium, Beruf und Alltag. 6. Aufl. Mannheim: Bibliographisches Institut 2016. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016.



Lexika-Suche

Zahlen und Fakten

Globalisierung

Kaum ein Thema wird so intensiv und kontrovers diskutiert wie die Globalisierung. "Zahlen und Fakten" liefert Grafiken, Texte und Tabellen zu einem der wichtigsten und vielschichtigsten Prozesse der Gegenwart.

Mehr lesen

Dossier

Wirtschaft

Wirtschaftliche Grundkenntnisse sind so wichtig wie das kleine 1x1. Das Dossier liefert Hintergründe und Themenbeiträge zu den wichtigsten aktuellen Wirtschaftsdebatten.

Mehr lesen