geschlossene Fonds

Investmentfonds, bei denen nur eine bestimmte Zahl von Anteilen über eine fest definierte Anlagesumme ausgegeben wird. Hier gilt das sogenannte Closed-End-Prinzip. Bei Erreichen des geplanten Volumens wird der Fonds geschlossen und die Ausgabe von Anteilen eingestellt. Im Gegensatz zu offenen Fonds (siehe dort) werden geschlossene Fonds nicht an der Börse gehandelt. Nachdem die Fonds zuvor unreguliert waren, sind Anbieter von geschlossenen Fonds seit 2013 strengeren Regeln unterworfen. Das Kapitalanlagegesetzbuch verpflichtet sie, sich bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht registrieren zu lassen.


Duden Wirtschaft von A bis Z: Grundlagenwissen für Schule und Studium, Beruf und Alltag. 6. Aufl. Mannheim: Bibliographisches Institut 2016. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016.



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