Herstellungskosten

Herstellkosten

Maßstab und Obergrenze für die Bewertung jener Vermögensgegenstände in der Bilanz, die selbst hergestellt bzw. bearbeitet wurden (Halb- und Fertigerzeugnisse sowie selbst erstellte Anlagen). Die Herstellungskosten in der Handelsbilanz dürfen alle Kosten umfassen, die im Zeitraum der Herstellung entstanden sind; Vertriebskosten einschließlich der Sondereinzelkosten des Vertriebs dürfen nicht, Forschungs- und Entwicklungskosten nur in besonderen Fällen einbezogen werden. Herstellungskosten in der Steuerbilanz dürfen auch alle Kosten umfassen, aber nicht Vertriebskosten, Fremdkapitalzinsen und Forschungs- und Entwicklungskosten.

Von den Herstellungskosten sind die Herstellkosten in der Kostenrechnung zu unterscheiden. Sie ergeben sich in der Kostenstellenrechnung (siehe dort) aus der Summe von Materialkosten und Fertigungskosten, enthalten auch kalkulatorische Kosten und sind Teil der Selbstkosten (siehe dort).


Duden Wirtschaft von A bis Z: Grundlagenwissen für Schule und Studium, Beruf und Alltag. 6. Aufl. Mannheim: Bibliographisches Institut 2016. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016.



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