Limit

Stop-Buy-Limit, Stop-Loss-Limit

Begrenzung des Preises nach oben oder unten bei Börsenaufträgen. Wird das Limit durch den Kurs überschritten (Kaufauftrag) oder wird der Kurs niedriger angesetzt als das Limit (Verkaufsauftrag), so werden die entsprechenden Aufträge nicht ausgeführt.

Es werden verschiedene Limitarten unterschieden: 1) Standardlimit, Kauf bzw. Verkauf, wenn der Kurs höchstens bzw. mindestens bei einer bestimmten Marke (Kurs) steht. 2) Das Stop-Buy-Limit besagt: Nachdem das gesetzte Limit erreicht bzw. überschritten ist, wird der Auftrag automatisch in einen unlimitierten Auftrag umgewandelt, der zur Ausführung kommt, wenn sich ein Verkäufer findet. 3) Mit dem Stop-Loss-Limit wird dem Makler mitgeteilt: Ich will mich gegen einen plötzlich einsetzenden Abwärtstrend bzw. Kurssturz absichern. Diese Limitierung kann im Falle eines Börsencrashs vor größeren Verlusten schützen (eine Art »Notbremse«).


Duden Wirtschaft von A bis Z: Grundlagenwissen für Schule und Studium, Beruf und Alltag. 6. Aufl. Mannheim: Bibliographisches Institut 2016. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016.



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