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Landtagswahl

Die Wahl des Parlaments in einem Bundesland.

Die Bundesrepublik Deutschland besteht aus 16 Bundesländern.
Jedes Bundesland hat eine eigene Regierung und ein Parlament.
Das Parlament eines Bundeslandes heißt Landtag.
Es gibt drei Ausnahmen:
In Bremen und Hamburg heißt das Landesparlament 'Bürgerschaft'.
In Berlin heißt es 'Abgeordnetenhaus'.

Es gibt verschiedene Regeln für eine Landtagswahl.
In allen Bundesländern gilt:
Die Wahl ist allgemein, unmittelbar, frei, gleich und geheim.
Mehr Informationen zu diesen Begriffen gibt es hier.

Unterschiede bei Landtagswahlen sind:

Wer darf wählen?
In den meisten Bundesländern müssen Wähler und Wählerinnen
  • Mindestens 18 Jahre alt sein,
  • die deutsche Staatsbürgerschaft haben,
  • ihren Wohnsitz in dem Bundesland haben.
Es gibt auch Ausnahmen:
Brandenburg, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein.
In diesen Bundesländern ist das Wahlalter 16 Jahre.

Wer wird gewählt?
In den meisten Bundesländern müssen Kandidaten und Kandidatinnen
  • mindestens 18 Jahre alt sein,
  • die deutsche Staatsbürgerschaft haben,
  • ihren Wohnsitz in dem Bundesland haben.
Es gibt eine Ausnahme: Hessen.
In Hessen müssen Kandidaten und Kandidatinnen mindestens 21 Jahre alt sein.

Wie viele Stimmen hat jeder Wähler und jede Wählerin:
In den meisten Bundesländern haben
der Wähler und die Wählerin zwei Stimmen.
Man nennt sie Erststimme und Zweitstimme.

Es gibt auch Ausnahmen:
In Baden-Württemberg und im Saarland
haben die Wähler und Wählerinnen eine Stimme.
In Bremen haben die Wähler und Wählerinnen 5 Stimmen.
In Hamburg haben die Wähler und Wählerinnen 10 Stimmen.

Wie oft findet die Landtagswahl statt?
In den meisten Bundesländern wird alle 5 Jahre
ein neues Parlament gewählt.
Es gibt eine Ausnahme: Bremen.
Die Bürgerschaft wird in Bremen alle 4 Jahre neu gewählt.

Die Wähler und Wählerinnen können per Briefwahl
Oder in einem Wahllokal wählen.
Wahllokal (© bpb)


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