Gemeinsame Agrarpolitik (GAP)

Seit 1958 gibt es innerhalb der EG bzw. EU eine gemeinsame europäische Agrarpolitik, sie umfasst zwei Bereiche: die "Marktordnungen" (Subventionen für landwirtschaftliche Erzeugnisse, Schutz vor Billigimporten auf dem Weltmarkt) und die Entwicklung des ländlichen Raums. Die GAP wurde mehrfach reformiert, letztmalig 2003. Aufgrund der Überproduktion wurden die garantierten Mindestpreise für Agrarerzeugnisse abgesenkt und durch Direktzahlungen (pauschale Beihilfen je Hektar) ausgeglichen.


Quelle: Zandonella, Bruno: Pocket Europa. EU-Begriffe und Länderdaten. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2005, 2009 aktualisiert.



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