Marktwirtschaft

Modell einer Wirtschaftsordnung. In ihr soll der Markt - und nicht etwa irgendeine staatliche Behörde - bestimmen, welche Waren hergestellt und zu welchem Preis sie verkauft werden. Das soll so funktionieren: Weil sie Gewinne machen wollen, stellen die Produzentinnen und Produzenten vernünftigerweise nur diejenigen Waren her und bieten sie - auf einem gedachten Marktplatz - an (Angebot), die die Verbraucherinnen und Verbraucher auch wirklich haben wollen und wofür sie deshalb bereit sind, ihr Geld auszugeben (Nachfrage). Die Preise sind nicht starr, sondern richten sich danach, wie groß jeweils das Angebot bzw. die Nachfrage ist.


Quelle: Thurich, Eckart: pocket politik. Demokratie in Deutschland. überarb. Neuaufl. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2011.



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