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Angebotsorientierte Wirtschaftspolitik

Wirtschaftspolitische Maxime, die davon ausgeht, dass das Investitionsverhalten (und damit das wirtschaftliche Wachstum und die Beschäftigung) in erster Linie von den Renditeerwartungen der Kapitalgeber bestimmt wird. Die Entscheidung, ob und wo investiert wird, ist daher aus Sicht der A. W. v. a. von den wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen (Geldwertstabilität, Löhne, Arbeitszeitregelungen, Steuern, staatlichen Auflagen etc.) abhängig.

Siehe auch:
Wachstum
Entscheidung
Steuern
Keynesianismus
Monetarismus
Wirtschaftspolitik

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2018. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.



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Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 20/2009)

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