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Arbeitsmarkt/Arbeitsmarktpolitik

Als A. wird der (i. d. R. ökonomisch-abstrakt gemeinte) Ort bezeichnet, auf dem die Nachfrage nach und das Angebot von Arbeitskräften zusammentreffen. Wichtige Vermittlungsdienste leisten die Arbeitsagenturen, der private Stellenanzeigenmarkt sowie (eingeschränkt) die Stellenvermittlung privater Unternehmen (Unternehmensberater, kommerzielle Arbeitsvermittlung).

A.-Politik umfasst alle institutionellen, rechtlichen und politischen Maßnahmen zur Regelung des Angebots von und der Nachfrage nach Arbeitskräften (z. B. Arbeitszeitregelungen, Ausbildungserfordernisse; konjunkturelle, strukturelle Interventionen) sowie zur Korrektur arbeitsmarktpolitischer Fehlentwicklungen.

Politische Interventionen in den A. können daher inhaltlich in aktive und passive A.-Politik unterteilt werden: Aktive A.-Politik bezieht sich auf den Auf- und Ausbau präventiver Maßnahmen, die Wachstumshindernisse, Qualifikations- und Mobilitätsengpässe beseitigen und neue Arbeitsplätze schaffen sollen. Passive A.-Politik umfasst kompensatorisch-reaktive Aufgaben und Maßnahmen wie bspw. die Auszahlung des Arbeitslosengeldes.

Siehe auch:
Unternehmen
Intervention/Interventionsstaat
Arbeit
Bundesagentur für Arbeit (BA)
Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA)
Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2018. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.



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Arbeitsmarktpolitik

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