Infrastruktur/Infrastrukturpolitik

Allg.: I. bezeichnet die personelle, sachliche und finanzielle Ausstattung, um ein angestrebtes Ziel zu erreichen (z. B. die I. einer Schule zur Erfüllung ihres Bildungsauftrages).

Spez.: I. bezeichnet die staatlichen und öffentlichen (sowie die in jüngster Zeit auch privatwirtschaftlich betriebenen) Einrichtungen, die u. a. dazu dienen, Lebens- und Arbeitsbedingungen der Bevölkerung zu verbessern (z. B. Gas-, Wasser-, Stromversorgung; Straßen-, Verkehrs-, Beförderungswesen; Digitale- und Telekommunikation, Breitbandnetze; Bildungs- und Kultureinrichtungen; Krankenhäuser; Sportplätze etc.).

I.-Politik ist demnach eine Sammelbezeichnung für alle politischen und verbandlichen Aktivitäten und gesetzgeberischen Maßnahmen zur Aufrechterhaltung und Gestaltung der I. In der Bundesrepublik Deutschland kommt hierbei der kommunalen Selbstverwaltung und den Ländern eine hohe Bedeutung zu.

Siehe auch:
Bevölkerung
Bundesrepublik Deutschland (DEU)
Selbstverwaltung
Kommunalpolitik

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2018. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.



Lexika-Suche

Dossier

Deutsche Demokratie

In der deutschen Demokratie ist die Macht auf mehr als 80 Millionen Menschen verteilt: Alle Bürger sind für den Staat verantwortlich. Aber wie funktioniert das genau? Wer wählt den Kanzler, wer beschließt die Gesetze? Und wie wird man Verfassungsrichter?

Mehr lesen

Mediathek

10 questions about democracy

Zu der Reihe "Demokratie für alle?" gehören die Kurzfilme "10 questions about democracy". Jeder dieser Filme dreht sich um eine Frage zum Thema Demokratie. Dazu kommen Menschen aus aller Welt zu Wort.

Mehr lesen