Nord-Süd-Kommission

N.-S.-K. (bzw. Brandt-K., ab 1983 Brundtland-K.) bezeichnet die seit 1977 tätige Unabhängige Kommission für internationale Entwicklungsfragen, die sich mit den Ursachen und Lösungsmöglichkeiten des Nord-Süd-Konflikts beschäftigt. Die 18 Kommissionsmitglieder (Politiker und Wissenschaftler aus Entwicklungs- und Industrieländern) legten 1980 den sog. Brandt-Bericht vor (er fordert u. a. eine neue Weltwirtschaftsordnung zur Behebung des Nord-Süd-Gefälles). Der zweite Brandt-Bericht erschien 1982.

Siehe auch:
Entwicklungspolitik
Neue Weltwirtschaftsordnung
Nord-Süd-Konflikt

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 6., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2016. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.




 

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